Userberichte
Alle ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Quit the Shit“, die zum Zeitpunkt ihrer Anmeldung mindestens 18 Jahre alt waren, können nach Ende des Programms einen Erfahrungsbericht schreiben.
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
20 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Es war ein längerer Prozess und es ist schwer von einem ausschlaggebenden Moment zu sprechen. Ich versuche es aufzulisten:
- Ich habe gemerkt, dass ich schwer aus dem Bett komme, müde, unkonzentriert und unmotiviert bin. Das hat mich sehr gefrustet.
- Meine Freundin hat das Kiffen immer kritisiert. Nach einer Weile resignierte sie, was ich noch schlimmer fand.
- Das Kiffen war einsam.
- Ich hatte eigentlich keine Lust darauf, konnte aber nicht aufhören.
- Schließlich gab es eine Art Überdose, als irgendwelches chemisches THC in mir Herzklopfen, Schweißausbrüche und Übelkeit auslöste.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Ich kiffe gar nicht mehr.
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Quit the Shit half mir, meine Cravings durchzuhalten und funktionierte für mich als eine Art Spiegel: Hier konnte ich regelmäßig über meine Kifflust nachdenken. Ich habe dann schnell gemerkt, dass das Craving unerwartet schnell nachlässt, sodass ich nach nur zwei Wochen eigentlich nur noch ganz sanft an Cannabis denken musste. Die Psychotherapeutinnen, die mich begleitet haben, waren sehr wertschätzend in ihrer Kommunikation mit mir und das hat mir auch immer wieder geholfen, mich weitherin zu motivieren.
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Ich habe gemerkt, dass ich ohne das Kiffen viel mehr Energie habe, dass ich alle die Dinge, die mir in meinem Leben wichtig sind, plötzlich schaffe: Kunst machen, Freunde treffen, ein aktives soziales Leben... sogar die Liebesbeziehung zu meiner Partnerin wurde (noch) besser. Das hat mich bestärkt: Schau, was du stattdessen haben kannst. Du wärst normalerweise jetzt bekifft allein auf dem Sofa.
Eine zweite Sache, die mir geholfe hat, war, dass ich im Vorfeld schon eine Psychotherapie abgeschlossen hatte. Sie hatte mir viele Tools gegeben, die mir in schwierigen Momenten weiterhalfen.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Sei geduldig! Die erste Woche ist anstrengend, weil viele depressive Verstimmungen hochkochen. Aber sie gehen auch recht schnell weg, solange man es durchhält. Ich habe recht schnell gemerkt, dass das Aufhören viel mehr Vorteile hat: Du bekommst mehr Energie, Motivation, Lust und du wirst merken, dass du plötzlich viel mehr Zeit für deine Freund:innen, für Kinobesuche, Dinners mit der/-m Partner:in hast. Zeit, die du sonst zugedröhnt verbracht hättest.
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
29 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Eine mögliche Therapie. Der Respekt vor mir selbst.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Gemischt. Ich konsumiere mehr als ich vorhatte, aber doch anders, weniger auf jeden Fall.
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Es war eine wichtige Stütze und Struktur zur Begleitung während meiner Abstinenz.
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Nur mein Wille.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Reduzieren ist schwieriger als ne längere Pause einzulegen. Sich niemals einreden, dass man das eh nicht packt - das ist nur der Sucht-Mensch, der da spricht. Jeder kann es schaffen!
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
24 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Ich hadere seit langem mit meinem Konsum, weil es mir schwerfällt, das richtige Maß einzuhalten.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Ich hab grundsätzlich weniger Angst vor den Tagen, an denen ich kein Gras hab oder kein Geld, um welches zu kaufen. Ich kiffe allerdings zu viel und das fällt vor allem finanziell auf.
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Ich habe meinen Konsum viel besser im Blick, führe weiterhin Konsumtagebuch. Ich fühl mich weniger hilflos, auch weil mir die Liste mit Gegenstrategien und Alternativen unter die Arme greifen. Es war eine gute Erfahrung, meinen Konsum genauer unter die Lupe zu nehmen und das wöchentliche Feedback hat auch gut unterstützt. Die Chats leider weniger, weil das Programm sehr langsam ist und die Zeit deshalb um ist, bevor das Gespräch richtig ins fließen kommen kann.
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
- Ich habe wieder begonnen zu lesen.
- Freunde, die weniger oder gar nicht kiffen und mein Cousin, mit dem ich recht eng bin, hat aufgehört.
- Eine gute Freundin von mir, die lange problematisch viel trank und Zigaretten rauchte wie ein Schornstein, hat dieses Jahr beides komplett beendet. Das finde ich beeindruckend und inspirierend.
- Offener und ehrlicher mit meinem Konsum umzugehen, meinen Eltern und mir gegenüber, ist ebenfalls eine große Hilfe gegen die, mit der Sucht verbundenen Scham und Schuldgefühle.
- KREATIV SEIN!! Für mich, nicht für andere.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Quit the Shit ist ein richtig guter erster Schritt, um sich darüber klar zu werden, ob man nur reduzieren, oder ganz aufhören möchte. Man sollte allerdings schonungslos ehrlich mit sich sein, weil man das ja für sich tut. Anders bringt‘s nichts. Niemand muss das alleine durchstehen! Redet mit euren Freunden, eurer Familie über euer Vorhaben/Experiment und bittet sie um Unterstützung. Nutzt das Forum hier auf der Seite, wenn das was für euch ist. Man kann Gewohnheiten nicht einfach löschen, habt Geduld, seid nachsichtig mit euch selber und sucht nach echten Alternativen, um euren Tag zu füllen: Bewegung hilf (Sport, Fahrradfahren, Spazierengehen), Konzerte, Museen, Ausstellungen, Arbeit. Ganz wichtig finde ich auch kreativ zu sein, dafür muss man kein Künstler sein. Macht eine Collage, zeichnet, malt, schreibt, dichtet, bastelt, renoviert, egal was!!
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
26 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Die Kifferei hat mein Leben nachher einfach viel zu stark eingeschränkt, die positiven Effekte blieben dabei auf der Strecke. Alles drehte sich nur ums Kiffen, selbst elementare Basics wie Essen, Schlafen wurden vernachlässigt.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Habe komplett damit aufgehört, habe auch nichts mehr daheim.
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Ich hatte schon zwei Wochen vor dem Programm aufgehört/reduziert. Das Programm hat alles nochmal bewusster gemacht und gefestigt. Die Tagebucheinträge und vor allem die Rückmeldung von Benjamin sowie die Chat-Termine haben mir sehr geholfen. Auch das Forum fand ich hilfreich.
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Sport und der Wiederaufbau sozialer Kontakte haben geholfen.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Ganz aufhören fand ich einfacher als reduzieren. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Sonst wäre die Abwärtsspirale bei mir immer weiter gegangen....
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
30 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Meine Tochter, meine Gesundheit, meine negativen Gedanken.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Sehr gut, ich bin seit über einem Monat ohne Cannabis.
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Der Chat mit dem Berater hat geholfen, die Sache endlich anzugehen, da ich ja schon seit Jahren aufhören wollte. Die regelmäßigen Tagebucheinträge und wöchentlichen Rückmeldungen haben geholfen, mein Suchtverhalten zu reflektieren und zu erkennen, dass ich in keinster Weise etwas Positives durch meinen Konsum erreiche.
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Reflektieren. Der Wunsch nach Veränderung und einem Leben, das lebenswert ist.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Immer wieder versuchen und ehrlich mit sich selbst sein.
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
29 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Den Ausschlag gegeben hat eine Frau, an der ich Interesse zeigte.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Absolut unter Kontrolle. Kiffen spielt nach 22 Jahren nun keine Rolle mehr.
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Es hat mich unterstützt, indem ich mir aktiv bewusst machen konnte, welche Vorteile ich durch das Nicht-Kiffen habe. Das Tagebuchschreiben und die wöchentlichen Antworten hatten mir am meisten geholfen.
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Parallel habe ich täglich meditiert und Fitness gemacht und mir Sachen vorgenommen, um keine Langweile aufkommen zu lassen.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Es lohnt sich zu 100%. Stellt euch vor, das Leben mit Kiffen wäre wie Klavierspielen nur mit den weißen Tasten. Ohne das Kiffen bekommt ihr die schwarzen Tasten auch dazu. Das Leben wird bunter und lebenswerter.
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
20 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Kiffen waren nicht mehr Bereicherung, sondern Einschränkung und Belastung.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Ich bin relativ gewillt, nicht mehr zu kiffen. Andererseits kann es schon sein, dass ich irgendwann mal einen rauche. Ich will aber nicht mehr zum Suchtverhalten, wie es mal war.
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
QtS hat mir durch das Tagebuch, die Chats und die Rückmeldungen geholfen, meine Gedanken und meinen Konsum zu reflektieren. Die Akzeptanz-orientierte Suchtberatung nimmt zudem den Druck, falls es zu einem Ausrutscher kommt, und man darf darüber reden, was ich super wichtig finde. So lässt sich ein gutes Vertrauensverhältnis zum/zur Beraterin aufbauen. Das Tagebuch hat Stabilität gegeben. Es hat mich immer gefreut, reinschreiben zu können, dass ich nicht gekifft habe, und dass hat mich Tag für Tag stolz gemacht und mir auch immer einen Anreiz gegeben, nicht zu rauchen.
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Die Übungen haben mir teilweise auch geholfen. Ich denke, besonders die Übung Vor- und Nachteile des Kiffens.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Ehrlich zu sich selbst und zum/zur Beraterin sein. Tagebuch führen. Sich Zeit nehmen für die Tagebucheinträge und sonstige Termine/Chats etc. Die Rückmeldungen zum Tagebuch wertschätzen und auf die Fragen, falls welche gestellt werden, antworten. Die persönlichen Chattermine nutzen. Beim Ziel des kompletten Einstellens: Rauch/Konsum-Utensilien außer Reichweite verstauen/verschenken oder wegwerfen.
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
14 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Emotionale Weiterentwicklung ist als KifferIn nicht möglich. Man stagniert auf dem Niveau, das man hatte, als man anfing, intensiv zu kiffen.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Ich kiffe nicht, fühle mich aber noch nicht sicher in der Abstinenz und bin weiterhin gefährdet.
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Meine Motivation - nicht wieder mit Kiffen anzufangen - wurde unterstützt und ich habe mich selbst damit ausgedribbelt, dass ich täglich Rechenschaft vor mir selbst ablegen musste bzw wollte.
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Meine sehr hohe Motivation und meine Disziplin. Außerdem die Beschaffungssituation: die Person, die mich versorgt hatte vorher, stand nicht zur Verfügung ... deshalb hatte ich keine Bezugsquelle.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Du musst ein sehr starkes, belastbares Motiv haben und dieses formulieren:
"Ich will keine kiffende Mutter sein und mich nicht mehr schämen, weil ich meinem Sohn das Dope snatche."
"Ich will mich emotional weiterentwickeln, damit ich zukünftig in meinen Beziehungen weniger Verletzungen erleide."
"Ich will in meinem Job effektiver performen und keine Lügen mehr erfinden müssen, weil ich aufgrund meiner Verpeiltheit irgendwas verkackt habe."
"Ich will mich weniger streiten mit Vorgesetzten, weil ich aufgrund meiner Kifferei total kurzluntig bin."
"Ich will nicht die ganze Nacht vorm Kühlschrank hängen, weil ich tagsüber keine geregelten Mahlzeiten mehr hinkriege."
"Ich will keine Suchanfälle mehr haben, weil ich meine Kopfhörer, Schlüssel oder mein Portemonnaie nicht finde."
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
20 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Ich wollte meine Situation verbessern. Gekifft habe ich über 4 Jahre eigentlich täglich. Ich hab mehr Potential für mich gesehen und wollte es deshalb einschränken.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Gut! Durch das Programm habe ich mal wieder die Erfahrung machen können, wie ich meine Abende gestalte, wenn ich nicht kiffe. So viel Unterschied zu den Abenden, an denen ich kiffe, gab es gar nicht, so dass die Motivation immer weiter steigt, immer weniger Abende so zu verbringen.
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Es war eine super Vorlage, um sich selbst aktiv zu reflektieren und auch die wöchentlichen Texte von meiner Beraterin haben mich sehr motiviert, das Tagebuch weiterzuführen.
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Ich glaube, es war einfach ein Zusammenspiel aus vielen Faktoren. Zum einen mein Freund, der mir sehr zur Seite stand und mich unterstützt hat in meinem Vorhaben. Aber auch meine eigene Einstellung, da ich mir seit langem endlich erlaubt habe, wirklich zu sehen, was es eigentlich mit mir macht. Davor habe ich es mir immer gut geredet und es zu einem Teil meiner Persönlichkeit gemacht.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Wenn das Bedürfnis da ist aufzuhören oder weniger zu rauchen: das dann auch wirklich direkt durchzuziehen. Es ist wichtig, gerade wenn man viel gekifft hat, sich zu beweisen, dass man es sich wert ist, etwas für sich selbst zu verändern. Das heißt nicht, dass man nicht mal einen Rückfall haben wird. Aber selbst danach ist es wichtig, wieder ganz klar vor Augen zu haben, dass man das für sich macht und dass man mehr für sich selber möchte als dieses Leben. Und weiter gehts :)
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
15 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Ich war jahrzehntelang Alkoholiker und Kiffer. Ich musste feststellen, dass ich das gleiche Suchtverhalten an den Tag lege wie bei Alkohol. Heißt, jeden Tag Kufen und ohne Joint gar nicht außer Haus.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
No Drugs, no Alcohol.
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Das Führen eines Tagebuchs half mir, an den herausfordernden Anfangstagen standhaft zu bleiben. Die wertvollen Rückmeldungen, die ich erhielt, waren entscheidend für meine Stärkung und Motivation.
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Kickbox-Sport, alten Hobbys wieder nachgehen wie Gitarre, malen und Sauna.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Am besten ist es, komplett aufzuhören. Ich habe es auch nicht wahrhaben wollen, aber Kiffen kann süchtig machen. Wer trotzdem weiterkiffen möchte, sollte sich an bestimmte Regeln halten, wie zum Beispiel Konsum, Abstände und Menge.
