Userberichte
Alle ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Quit the Shit“, die zum Zeitpunkt ihrer Anmeldung mindestens 18 Jahre alt waren, können nach Ende des Programms einen Erfahrungsbericht schreiben.
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
6 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Das Kiffen hat zu viel Raum in meinem Alltag eingenommen. Ich wollte nicht mehr meinen Alltag davon bestimmen lassen. Ich war unkonzentriert und extrem vergesslich.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Ich kiffe seit 2 Monaten nicht mehr. Besser geht nicht, oder?!
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Dadurch habe ich mich täglich damit beschäftigen müssen, warum ich aufhören musste/wollte.
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Das Wichtigste war und ist, kein Gras zur Verfügung zu haben.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Mir hat geholfen, dass ich mich schon vorher, als ich den Entschluss gefasst hatte, auf die Zeit mit klarem Kopf gefreut habe. Während ich meinen Vorrat verbraucht habe, habe ich mir das immer wieder bewusst gemacht. Ich denke, das war eine Art Affirmation.
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
20 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Meine depressiven Phasen und die Einsicht, dass ich meinen Konsum aktiv selbst beeinflussen kann und mir so einen ehrlicheren Umgang über meine Emotionen ermögliche.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Irgendwann möchte ich mal wieder ausprobieren, ob ich kontrolliert konsumieren kann, aber gerade habe ich es ganz aufgegeben, und das tut mir gut.
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Sehr, die tägliche (Selbst-)kontrolle und die wöchentliche Rückmeldung der Betreuung haben mir vor allem in den ersten zwei Wochen sehr geholfen.
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Mit FreundInnen darüber sprechen, offen sein, es nicht nur mit sich selbst ausmachen. Sich mit gutem Essen und Kochen als Ritual belohnen.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Hab keine Angst davor, es auszuprobieren. Du verlierst nichts. Du gewinnst nur.
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
12 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Eine unangenehme Situation während des Konsums und veränderte Lebensumstände.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Ich habe meinen Konsum weiter reduziert und bin mir nach dem Programm meiner Risikosituationen bewusster.
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Mehr Bewusstsein und Reflektion über den Konsum und dessen Auswirkungen.
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Mit Freund*innen mein Vorhaben der Reduktion bzw. längeren Pause/Stopp des Cannabiskonsums zu teilen. Sowohl mit ebenso Konsumierenden als auch mit Nicht-Konsumierenden. Dabei habe ich beide Gruppen gefragt, ob sie mich bei meinem Vorhaben unterstützen können oder mitmachen wollen.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Dir realistische Ziele setzen, ehrlich zu dir selbst sein bzgl. deines Konsums. Wenn das Ziele/die Ziele zwischendurch nicht erreicht werden konnten, hilft es, das Vorhaben als Prozess zu sehen, der Höhen und Tiefen hat und dabei nett zu sich zu bleiben :).
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
30 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Ich wollte mich wieder mehr spüren, Gefühle besser wahrnehmen können. Habe einfach nur noch funktioniert.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Sehr gut - kiffe weiterhin nicht.
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Das Programm hat mir sehr geholfen. Es strukturiert die ersten Schritte, ohne Kiffen zu gehen. Ich habe gelernt, mich und meinen Konsum immer wieder zu reflektieren - auch in schwierigen Momenten.
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Mit anderen über meinen Konsum zu sprechen.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Das Programm!!!
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
30 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Die negativen Seiten waren zu viel. Es hat mich eingeschränkt.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Kein Konsum seit 2 Monaten. Das soll und wird auch so bleiben.
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Gut. Es hat mich angespornt, die Sache ernsthaft durchzuziehen.
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Mein eigener Wille, etwas zu ändern.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Macht bei diesem Programm mit, es lohnt sich.
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
24 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Beruflich und privat war ich am Limit.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Kein Konsum und auch keine Probleme, es durchzuhalten!
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Es war super, eine Begleitung zu haben, sich auszutauschen, dass einen jemand zuhört, einen aufbaut.
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Persönliche Kontakte.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Einfach mal anfangen!!! Der Weg ist das Ziel!
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
30 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Die Angst, den Führerschein und Arbeit zu verlieren, die Vernachlässigung der sozialen Kontakte, die Vereinnahmung der Freizeit durch den Konsum und die Faulheit und Verpeilung.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Habe nach 27 Jahren Gras- und Haschisch-Konsum aufgehört und seit 3 Monaten nichts mehr geraucht. Habe auch gleichzeitig Alkohol- und Tabakkonsum aufgegeben. Besonders die ersten Wochen waren sehr intensiv, angefangen von übelsten Albträumen, die mir jetzt noch die Haare zu Bergen stehen lassen. Das Verlangen nach dem Kiffen, besonders an stressigeren Tagen. Aber all das nimmt ab und etwa ab der 5. Woche ist man durch.
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Das Programm hat mir sehr geholfen, die vielen guten Tipps waren sehr hilfreich. Die täglichen Tagebucheinträge helfen einem, sich selber zu reflektieren und einem Struktur zu geben. Dazu die wöchentlichen Rückmeldungen von den Beratern, die einen sehr motivieren, weiter zu machen.
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Mir hat Sport sehr geholfen in der Zeit. Ich war fast täglich schwimmen gewesen. Danach war ich herrlich ausgepowert und entspannt und konnte super schlafen. Auch habe ich gerne viel Zeit in der Natur verbracht beim Wandern.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Haltet durch, auch wenn es am Anfang schwerfällt. Es braucht schon etwas Willensstärke, aber es lohnt sich absolut! Freut euch auf wiederkehrende geistige und körperliche Fitness. Lasst wieder Gefühle ungefiltert zu; Freude, Trauer und alles was zum Leben gehört.
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
30 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Es wurde mir einfach zu viel. Ich hatte das Gefühl, abhängig zu werden.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Genuss am Abend.
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Eine Kontrolle meines Verhaltens durch Beobachtung und durch gute Tipps im Chat.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Nicht aus einem Grund zu kiffen oder weil es eine Funktion hat.
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
30 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Ich habe 20+ Jahre täglich konsumiert. Erst mit dem Rauchen aufgehört (vor 10 Jahren), dann auf Vapen umgestellt. Das hat mir eigentlich gut gefallen und ich glaube, ich hätte dies auch weitergemacht, wenn nicht mein Körper plötzlich eine Allergie dagegen entwickelt hätte und ich vom Vape nun Atemnot bekommen habe. Einzige Lösung: Kein Vapen mehr.
Da es für mich aber keinen objektiven Grund gab aufzuhören, wollte ich auf Cannabis-Öl bzw. Edibles umsteigen. Selbst das erwies sich als krasse Herausforderung und hat mir gezeigt, wie sehr sich eine Abhängigkeit eingeschlichen hat, die nicht so einfach zu ""managen"" ist. Stichwort: Entzugserscheinungen schon bei Kosumreduktion.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Ich habe meinen Konsum innerhalb des Programms auf ca. 75% der ursprünglichen Menge reduziert. Von 10-15g Blüten die Woche runter auf 3-5g. Zusätzlich - und dass ist wohl der wichtigere Teil - habe ich den Konsum auf den späten Nachmittag/Feierabend verschoben. Wer schon morgens anfängt, der hat einfach kein gesundes Verhältnis mehr dazu (falls man sowas überhaupt haben kann). Ich habe meinen Umgang mit Cannabis wieder auf ein Niveau bekommen, wo sich der Konsum wie eine Belohnung anfühlt und nicht mehr wie eine Selbständigkeit, die einfach immer da ist.
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Das Programm hilft einem, am Ball zu bleiben und nicht einzuknicken. Ich hatte bereits vor dem Programm mit der Reduktion angefangen und hatte übelste Entzugserscheinungen - allen voran Panik und Angstzustände - wirklich nicht zu empfehlen. Diese hatten mich zu dem Zeitpunkt schon 2-3 Wochen im Griff. Ich wusste aber (wegen der körperlichen Situation), es gibt kein Zurück. Also Hilfe gesucht und hier bekommen. Das Gespräch mit dem Betreuer hat sehr geholfen, das Ganze nochmal einzuordnen und meine Wahrnehmungen zu bestätigen. Dies gab mir genügend Überzeugung, noch weiter durchzuhalten. 5 Tage später wurde ich damit belohnt, dass die Angst und Panik endlich weggingen. Selten war ich so erleichtert...
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Meine Frau und Family sind immer für mich da. Ohne wär ich längst versumpft.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Ihr müsst es wollen und es muss einen Grund geben. Dann kann man es schaffen.
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
7 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Ein gesünderes Leben mit klarem Verstand. Trennung vom Partner.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Ich bin geheilt … habe keine Lust mehr, mich zu verstrahlen.
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Riesen Ansporn dran zu bleiben, Austausch im Forum.
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Die App „Quit Weed“. Meine Gesundheit ist mir wichtiger als die Sucht.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Du bist stärker als deine Sucht. Deine Gesundheit ist das Wichtigste, was wir haben.
