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Userberichte

Alle ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Quit the Shit“, die zum Zeitpunkt ihrer Anmeldung mindestens 18 Jahre alt waren, können nach Ende des Programms einen Erfahrungsbericht schreiben.

Avatar 45 - grossEnkini31 Jahre, maleMerkt euch immer eins: jedes Gefühl von Craving, Angst, Unruhe etc. wird vergehen!Merkt euch immer eins: jedes Gefühl von Craving, Angst, Unruhe etc. wird vergehen!
  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    24 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?

Ich habe 13 Jahre lang fast täglich konsumiert. Die letzten 5 Jahre wurde es extrem wenig, aber trotzdem täglich. Ich habe in einem Monat, wenn es hoch kommt, maximal 2-3 Gramm konsumiert. Ich hatte davor schon Pausen, aber wurde immer wieder rückfällig. Mein Leben hatte ich trotzdem immer im Griff, aber es war immer dieses Gefühl da, dass ich nicht mein volles Potenzial erreiche. Diese tägliche fesselnde Routine ging mir auch einfach auf den Sack. Kiffen hat mir in 9 von 10 Fällen gar keinen Spaß mehr gemacht, es war einfach Gewohnheit und ich fing an, es teilweise zu verabscheuen. Nicht Cannabis selber, sondern dass ich es so missbrauchte und trotzdem weitermachte, obwohl ich nichts mehr dafür empfand.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?

Sehr gut, ich kiffe seit Beginn des Programms gar nicht mehr und habe auch fast gar keine Cravings mehr nach Cannabis. Selbst völlig betrunken und mit Freunden in meiner Gegenwart, welche so ziemlich alle kiffen, habe ich kein wirkliches Verlangen mehr danach.

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?

- Die Struktur im Alltag durch das Journal half einem, das Ziel vor Augen zu behalten und machte das Vorhaben greifbar und messbar.
- Das Gefühl, dass jemand am anderen Ende sitzt und dich dabei unterstützt aufzuhören. Ich hatte ein Gefühl von Verantwortung dafür, dass ich dieses Programm jetzt angestoßen habe, dass Leute sich um mich und mein Vorhaben kümmern und dass ich diese Leute nicht umsonst arbeiten lassen will.
- Durch das konkrete Ziel von 30 Tagen wurde ich auch ""kompetitiv"". Ich wollte mir, den Betreuern und meinem Umfeld zeigen, dass ich das kann.
- Durch die Bearbeitung der emotionalen Ebene im Journal und bei den Übungen habe ich meine Gefühle und kognitiven Mechanismen besser verstanden und konnte deshalb besser mit den Entzugserscheinungen etc. umgehen.
- Die motivierenden Worte der BetreuerInnen waren sehr nett und hilfreich.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?

- Sport: so viel es geht, aber ohne Überanstrengung
- Mein Umfeld über mein Vorhaben informieren.
- Das Weed und sämtliches Zubehör (oder auch nur, was an Cannabis und den Konsum erinnert) schwer zugänglich machen.
- Dampfbad, Sauna und Entspannungsübungen
- In die Natur gehen
- Kampfsport
- Motorradfahren
- Andere Projekte oder Hobbys, die einen vom Konsum ablenken

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?

Merkt euch immer eins: jedes Gefühl von Craving, Angst, Unruhe etc. wird vergehen! Es wird vergehen, euch wird es besser gehen! Kämpft nicht gegen diese Gefühle an, lasst sie entfalten und führt euch einfach immer wieder vor Augen: das ist temporär, es ist vergänglich! Verkrampft euch nicht, wenn ihr zuhause sitzt und eure Gedanken mit 1000km/h leer drehen und ihr gegen den intensive Drang kämpft, Cannabis zu rauchen. Sucht euch eine andere Aktivität, geht raus, geht spazieren, ruft irgendjemanden an. Schritt für Schritt kommt ihr da raus. Ich blicke jetzt nach 30 Tagen zurück und denke mir: ""Wow ... ich hätte niemals gedacht, dass ich an einen Punkt komme, an dem ich keine Cravings mehr habe und das Leben ohne Cannabis so schön genießen kann."" Nicht alle meine Probleme haben sich gelöst, aber ich habe einfach mehr Kraft, Geduld und Klarheit meine Probleme anzugehen.

Sport hat hier einen Großteil dazu beigetragen, meine Cravings einzudämmen. Wenn ich im Gym war und anschließend kurz im Dampfbad, hatte ich abends nicht den Ansatz von Cravings und konnte einschlafen wie ein Baby. Ja, ich wollte sogar schlafen gehen, was bei mir sehr selten ist. Wenn ihr lange keinen Sport mehr gemacht habt, dann steigt mit 50% eurer Leistung ein. D.h. ihr solltet euch am Ende vom Training nicht komplett erschöpft fühlen, sondern noch O98die Hälfte eurer Kraftreserven haben. Ich habe mir einen Trainingsplan von 3x die Woche 20 Min. Gym oder Joggen erstellt. Somit vermeidet ihr ""Sport Burnout"". Be easy to yourself!

Informiert euer Umfeld über euer Vorhaben! Wenn jemand das nicht respektiert und euch zum Kiffen animieren will, dann macht euch ernsthafte Gedanken über diese Freundschaft. Diejenige Person muss keine schlechte Intention haben, aber wie man auf Englisch so schön sagt: ""the way to hell is paved with good intentions."" Ich habe das Glück, dass alle meine Freunde es sehr gut verstanden haben, dass ich aufhören will. Sie haben mich sogar aktiv dabei unterstützt, indem sie es vermieden haben, in meiner Anwesenheit zu konsumieren. Wenn ich das Gefühl von Cravings geäußert habe, haben sie gesagt: ""Denk nicht einmal daran!"" Sucht euch auch aktiv Freunde, welche nicht kiffen.

Eventuell ist die Langeweile noch schlimmer als das Craving. Ich saß die ersten Abende nach der Arbeit auf der Couch und dachte mir: ""Was mach ich jetzt?! Was machen Menschen, die nicht kiffen nach Feierabend?"" Das trieb mich rum und machte mich unruhig. Ich war gezwungen, mir eine andere Beschäftigung zu suchen, welche mir ein Glücksgefühl und Erfüllung gab. Und da habe ich wieder gemerkt, dass wir Menschen Langeweile brauchen! Erst Langeweile bewegt uns dazu, aktiv zu werden und uns andere Beschäftigungen zu suchen. Das größte Problem von Cannabis war für mich, dass es langweilige Situationen spannend und lustig gemacht hat. Das ist eine Illusion! Auf der Couch sitzen und hintereinander > 10 Folgen von ""The Office"" Folgen schauen oder 8 Stunden am Stück am Handy surfen sollte nicht so spannend und lustig sein. Kann man mal machen, aber das wurde fast zum daily business bei mir. Mein Leben bestand aus 8 Stunden Arbeit und nach Feierabend Cannabis, Medien und nährstoffarmes Essen konsumieren. Das ist kein Leben.

Anyway: ihr schafft das! Das ist nicht meine erste Pause, aber ich habe das Gefühl, dass es diesmal anhält und meine letzte sein wird. Vielleicht rutscht ihr wieder zurück, lasst euch davon nicht entmutigen! Erfolg ist nicht linear, es gibt immer Ups and Downs.

Avatar 0 - grossNutzer_QTS42 Jahre, maleDie ersten zwei Wochen fühlt es sich scheiße an. Danach ist es Freiheit.Die ersten zwei Wochen fühlt es sich scheiße an. Danach ist es Freiheit.
  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    30 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?

Ich habe „im Nebel" gelebt und sämtliche Planung hat sich nur noch ums Kiffen gedreht.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?

Ich habe bereits vor dem Start des Programms aufgehört und auch nicht wieder konsumiert. Es geht mir aktuell sehr gut und ich habe keinerlei Entzug mehr. Ab und zu denke ich noch an „früher“…

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?

Das Tagebuch war eine gute tägliche Aufgabe. Die Beratung hat mir sehr geholfen. Ich konnte meine „Erfolge“ visualisieren.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?

Meine Partnerin und meine Freunde.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?

Zieh' es durch. Die ersten zwei Wochen fühlt es sich scheiße an. Danach ist es Freiheit.

Avatar 14 - grossVictor30 Jahre, maleAusschlaggebend war das Tagebuch für mich.Ausschlaggebend war das Tagebuch für mich.
  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    30 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?

Übermäßiger Konsum, keine Kontrolle mehr über den Konsum. Rauchen ist die Priorität, danach kommt alles andere.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?

Sehr gut. Ich habe weiterhin kein einziges Mal konsumiert.

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?

Ausschlaggebend war das Tagebuch für mich. Täglich zu reflektieren, Gedanken festzuhalten. Auch die wöchentlichen Feedbacks waren nett.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?

Dinge unternehmen, die man sonst nicht macht. Aus der Komfortzone raus, versuchen nicht in der Situation gefangen zu sein, wo man konsumiert hätte. Produktive Beschäftigungen suchen.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?

Sich festzulegen. Und dann jeden Tag daran zu denken, warum es die bessere Entscheidung ist. Neue Hobbys suchen und Dinge unternehmen, die einen ablenken oder vielleicht sogar glücklich machen. Aufpassen, in keine Suchtverlagerung zu kommen.

Avatar 10 - grossLuca30 Jahre, diversLöscht die Dealerkontakte und haltet euch von Menschen fern, die euch nicht guttun.Löscht die Dealerkontakte und haltet euch von Menschen fern, die euch nicht guttun.
  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    28 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?

Ich habe in 13 Jahren des Konsums schon einige Male versucht, mit dem Kiffen aufzuhören, habe aber nie durchgehalten. Ausschlaggebend für jetzt war der Tod eines geliebten Menschen und dass ich plötzlich aufgrund einer neuen Medikation enorme Panikattacken und Angstzustände bekommen habe. Ich habe aber auch schon in den Monaten davor angefangen, meinen Konsum zu dokumentieren, da ich darüber nie einen richtigen Überblick hatte bzw. bewusst die Augen davor verschlossen habe. Die Tatsache, dass ich mein ganzes Geld fürs Kiffen ausgebe, hat mir auch sehr zugesetzt. Zudem war ich in meinem Freund*innenkreis die einzige Person, die immer noch so viel gekifft hat wie früher.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?

Ich bin seit über zwei Monaten abstinent. An manchen Tagen fällt es mir noch schwer, aber ich habe durch die kurze Zeit der Abstinenz schon so viele Fortschritte gemacht, dass ich NICHTS im Leben dafür eintauschen wollen würde. Ich dachte viele Jahre lang, dass ich "eben einfach ein Kiffer" und zu schwach dafür bin, meine Probleme anzugehen. Ich habe mir aber aktiv Hilfe gesucht und arbeite jetzt an mir. Das funktioniert nur mit einem nüchternen Kopf. Manchmal bin ich wütend auf mich selber aufgrund der ganzen verlorengegangenen Zeit und dass ich nicht einfach wie andere ab und zu mal einen rauchen kann. Aber ich habe eben diese Suchtproblematik und muss jetzt lernen, damit zu leben.

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?

Das Programm hat mir enorm geholfen, besonders durch das regelmäßige Schreiben des Tagebucheintrags und die Rückmeldungen von meinem Berater. Man muss aber auch offen dafür sein. Vor einigen Jahren habe ich das Programm schonmal angefangen und war dann sehr schnell nachlässig mit den Tagebucheinträgen (und genauso schnell bin ich dann wieder rückfällig geworden). Dieses Mal war es anders. Ich habe mir jeden Abend bewusst Zeit für die Einträge genommen. Bei den wöchentlichen Rückmeldungen meines Beraters habe ich fast immer weinen müssen, weil selten jemand so sehr auf mich eingegangen ist und meine Erfolge, auch wenn sie noch so klein waren, gesehen und gewürdigt hat. Ich hatte das Gefühl, dass man mir hier wirklich helfen will.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?

Es hat mir sehr geholfen, aktiv Hilfe zu suchen bei verschiedenen Stellen (Suchtberatung, das Programm hier, Suche nach einer Psychotherapie, sozialpsychiatrischer Dienst) und von anderen Leuten zu lesen, die Ähnliches durchmachen (z.B. in einer Online-Community). Es hat mir auch gutgetan, alte Freundschaften von früher zu reaktivieren und neue Routinen und Tagesabläufe einzuführen (joggen gehen, vor dem Schlafengehen einen Kamillentee trinken, neue Gerichte zu kochen statt immer nur Tiefkühlpizza zu essen etc.).

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?

Gesteht euch ein, dass ihr süchtig seid und sucht genügend Gründe für das Aufhören. Manchmal ist man einfach noch nicht weit genug unten. Aber wenn einmal die Erkenntnis kommt - ihr werdet sehen, es lohnt sich so sehr und es kann nur besser werden. Sucht euch Hilfe und redet mit eurem Umfeld. Löscht die Dealerkontakte und haltet euch von Menschen fern, die euch nicht guttun (sei es durch Konsum oder andere Dinge). Versucht neue Erfahrungen zu machen und neue Dinge in euren Tagesablauf zu integrieren. Auch wenn mal Dinge nicht klappen oder der Suchtdruck zu groß wird - das ist kein Weltuntergang und bessere Tage werden wieder kommen. Ihr schafft das und ihr seid nicht allein!

Avatar 8 - grossHostibert43 Jahre, maleEs ist viel zu viel geworden.Es ist viel zu viel geworden.
  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    30 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?

Es ist viel zu viel geworden.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?

Deutlich reduziert. Im Schnitt nicht mal 10% vom Ursprünglichen.

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?

Das Tagebuch und der Chat und das Feedback haben tolle Tipps gegeben.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?

Ja, Psychotherapie

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?

Es versuchen. Herausfinden was die Ursache ist. Den Teufelskreis durchbrechen. Und einen Zeitschaltsafe :-)

Avatar 3 - grossJanosh133731 Jahre, maleMachen! Es ist sowas von befreiend.Machen! Es ist sowas von befreiend.
  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    Kein Konsumtag in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?

Ich hatte schon länger das Gefühl, beruflich und privat nicht mehr „vorwärts“ zu kommen. Ich wollte mehrfach reduzieren/aufhören, aber hatte eine Partnerin, die nicht aufhören wollte, was es erschwert hat. Irgendwann habe ich mir gesagt, ich will nicht mehr verballert aufstehen und den ganzen Tag high sein und mal wieder was im Leben erreichen und umsetzen und nicht nur davon reden, was man noch alles machen möchte, sondern es auch tatsächlich tun!

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?

Kiffe seit ~3 Monaten nicht mehr und werde nie wieder einen Joint in die Hand nehmen. Das Thema ist durch.

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?

Tagebuchschreiben hat mir bei den depressiven Entzugsphasen geholfen, einfach mal die Gedanken zu sortieren. Der Chat und das Feedback sind ok, aber bringen einen, finde ich, nicht so viel weiter. Man muss selber erkennen, dass man süchtig ist, und sich daraus befreien.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?

Auszug aus der gemeinsamen Wohnung. Detox bei den Eltern aufm Dorf. Die andere Umgebung hat es für mich viel einfacher gemacht. Und natürlich viel Sport und Freunde treffen.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?

Machen! Es ist sowas von befreiend. Beim Entzug immer ans Ziel denken, und dass es es wert ist, dafür jetzt mal ein paar Wochen zu leiden. Man ist viel aktiver, lernt viel einfacher Leute kennen. Beruflich leistet man mehr.

Avatar 42 - grosstransformation0 Jahre, femaleWarte nicht. Werde nicht stark. Werde wahr.Warte nicht. Werde nicht stark. Werde wahr.
  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    30 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?

Nicht Wille.
Nur das stille Wissen:
Der Rauch trug nicht mehr, was ich zu verbergen suchte.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?

Ich schweige nicht.
Aber ich nenne es nicht Sieg.
Kein Griff;
nur Nähe,
die ich nicht verneine.

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?

Kein Halt.
Aber eine Linie,
auf der ich nicht fiel.
Ein Raum;
zwischen Kontrolle
und Zersplitterung.
Nicht Lösung.
Ein stilles Dazwischen.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?

Worte,
die nichts erklären wollten.
Stille,
die nicht leer war.
Menschen,
die blieben,
auch wenn ich nicht sprach.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?

Warte nicht.
Werde nicht stark.
Werde wahr.
Und wenn du fällst;
frag nicht:
Warum?

Frag:
Was in dir ist geblieben,
trotz allem.

Avatar 14 - grossJonas46 Jahre, maleGlaubt an euch, ihr schafft es, zu reduzieren oder ganz aufzuhören.Glaubt an euch, ihr schafft es, zu reduzieren oder ganz aufzuhören.
  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    28 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?

Ich habe täglich zum Feierabend Cannabis geraucht. Es wurde mir einfach zuviel und es ging mir damit nicht gut.q

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?

Seit Quit the Shit habe ich noch nicht wieder konsumiert. Heißt aber nicht, dass ich nicht denke, auch mal wieder einen schwachen Moment zu haben. Habe jedoch auch Angst, wieder in mein altes Konsummuster zurückzufallen.

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?

Es hat mich unterstützt. Die täglichen Einträge und auch die Aufgaben haben einen etwas abgelenkt und angeregt, sich mit dem Thema zu beschäftigen.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?

Ich denke, dadurch dass ich es selbst wollte, zumindest mal eine zeitliche Pause von 4 Wochen zu machen, das hat mir geholfen.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?

Glaubt an euch, ihr schafft es, zu reduzieren oder ganz aufzuhören.

Avatar 3 - grossQuiz37 Jahre, maleViel raus, laufen gehen.Viel raus, laufen gehen.
  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    20 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?

Zunehmend negative Effekte nach/während des Konsums (Herzstechen, Herzrhythmusstörungen), zu viel Schlaf, der nicht wirklich erholsam war, depressive Gefühle, Tendenz zur Ängstlichkeit, Vernachlässigung von allerlei schönen und wichtigen Dingen meines Lebens durch Antrieblosigkeit und Lethargie.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?

Ganz gut. Ich vaporisiere aktuell nur noch CBD und damit geht es mir blendend.

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?

Für mich waren einige Übungen und die Reflektionsfragen bzw. Feedbacks sehr hilfreich. Ich war motivierter, weil ich gerne von meinen Erfolgen berichten und ein positives Feedback erhalten wollte.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?

Ich habe im Vorfeld sehr intensiv mit einer Selbsthypnose-App gearbeitet (Hypnobox). Suggestionen wie "Ich höre auf die Signale meines Körpers", "Ich lasse alte Muster los", "Es fällt mir leicht, nicht zu rauchen", "Ich packe es an", "Ich bin selbstdiszipliniert" usw. waren für mich (gefühlt) extrem hilfreich. Außerdem fahre ich für den Moment ganz wunderbar mit CBD-Blüten, sodass ich meine ganzen alten Freunde treffen kann und die alten Kifferrituale mitmachen kann, nur eben ohne die ganzen negativen Effekte, die sich über die vergangenen Jahre zunehmend eingestellt hatten.
Bei sehr depressiven Gefühlen hilft meine Ukulele.
Viel raus, laufen gehen. Bei starker Unruhe/Suchtdruck meine Massagematte/Fußmassagemaschine.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?

Probiert die Selbsthypnose-App oder sonstige Entspannungsverfahren in Kombination mit positiven Suggestionen aus und versucht erstmal THC durch CBD zu ersetzen. Wenn ihr dann in einem nächsten Schritt noch das CBD weglassen wollt, wird es euch bestimmt auch leichter fallen. Für mich persönlich war es o.k., in der ersten Woche an den schlimmsten Entzugstagen Medikamente einzunehmen. Allerdings wollt ihr natürlich nicht, dass eine durch das andere ersetzen, also bestenfalls schafft ihr es ohne Medis bzw. mit so wenig wie möglich.

Avatar 14 - grossFreigeist45 Jahre, maleIch komme im Leben überhaupt nicht mehr klar.Ich komme im Leben überhaupt nicht mehr klar.
  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    29 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?

Dass ich im Leben überhaupt nicht mehr klarkomme. Mehrere psychische Erkrankungen, die sehr belastend sind. Der Konsum hilft „scheinbar", ein wenig zu entspannen und Schmerzen zu lindern. Natürlich ist das ein Trugschluss. Denn starke Verwirrung, Antriebslosigkeit, starke Schusseligkeit und teilweise weder sprechen noch denken und verstehen zu können, hat sicher mit dem regelmäßigen Konsum und der Sucht zu tun.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?

Unverändert, trotz einer kurzen Abstinenz.

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?

Die Gespräche mit meinem Berater Hans waren hilfreich.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?

Nicht wirklich, ich bin sehr enttäuscht von mir, dass ich mich bei der ernsten Problematik im Kreis drehe.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?

Ich empfehle es ganz klar jedem Menschen, es zu lassen, dem seine geistige Gesundheit wichtig ist und der nach Klarheit sucht oder sie behalten möchte. Eine Ausnahme wären ältere Leute oder Schmerzpatienten, die nicht süchtig sind bzw. nicht als junge Erwachsene konsumiert haben.

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