Userberichte
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
30 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Mentale Gesundheit, hohe Beanspruchung durch Job und Familie, persönliche Weiterentwicklung.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Kein Konsum.
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Es hat mir geholfen, mich selbst zu reflektieren.
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Meine Frau und ich haben mir privat eine Psychologin geleistet.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Wenn es ein Teil des Lebens geworden ist, sollte man es kritisch hinterfragen. Als Genussmittel vertretbar, aber der Übergang zur Sucht ist fließend. Also aufpassen.
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
30 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Ich wollte mit dem Rauchen (Tabak) aufhören. Dampfen wollte ich auch nicht statt dessen, weil mir klar war: Die Mechanismen sind die selben.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Clean.
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Sehr. Es hilft in der heißen Phase durchzuhalten.
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Yoga, spazieren gehen. Das Buch „Endlich Nichtraucherin“.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Mach dir klar, was Du wofür tust.
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
28 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Die negativen Auswirkungen auf meine Gefühle und Gedanken sowie auf meinen Alltag und meine körperliche Gesundheit.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Auf einem guten Weg.
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Ein Bewusstsein für den Konsum zu schaffen.
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
10 Tage Urlaub im Ausland ohne die Möglichkeit zu kiffen.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Offen mit dem Thema umgehen. Sich selbst ernst nehmen. Seine Wünsche und Ziele ernst nehmen. Offen mit Freunden drüber reden. Und sich selbst nicht verurteilen.
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
26 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Ehrlichkeit gegenüber Bezugspersonen und nicht mehr geleitet werden durch die Sucht.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Nicht rückfällig geworden, aber immer noch hin und wieder Verlangen.
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Beim Reflektieren und auch beratend durch die Feedbackgespräche.
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Partnerin dauerhaft zuhause. Mich nicht so häufig den ehemaligen Konsumsituationen aussetzen. Sport.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Reflektionsmöglichkeiten nutzen, einen Plan haben für Suchtdrucksituationen.
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
22 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Dauerhafte On/Off-Konsum zu anstrengend.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Seit drei Wochen kifffrei.
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Hilft beim Reflektieren über das Konsumverhalten und die Alternativen.
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Sport. Entspannungsübungen. Probleme nüchtern lösen.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Lösungsorientiert Ansatz mit Problemen. Sport.
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
30 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Es hat mich eingeschränkt, über das Autofahren. Und auch sozial war ich gehemmt. Ich fühlte mich schäbig. Durch orale Einnahme hatte der Konsum etwas heimliches, es fühlte sich an, wie der heimliche Schluck aus dem Flachmann. Der Konsum ließ sich prima und dezent in den Alltag integrieren, was es zum Dauerzustand machte ...
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Relativ stabil. Ich bin seit 6 Wochen clean und habe nur noch selten Craving. Eigentlich denke ich gar nicht mehr daran. Der Gedanke, ob ich in der Früh gleich konsumieren möchte - der sich lange Zeit immer aufdrängte - ist weg! Darüber bin ich sehr happy ...
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Das Programm hat einen Interventionspunkt dargestellt, unabhängig von Terminen. Ich konnte den Zeitpunkt bestimmen. Es hat mir geholfen, einen Schlussstrich zu ziehen. Ich habe dann zeitnah Termine mit der Suchtberatung vor Ort bekommen und so verlief es sich mit dem Programm mit der Zeit. Aber clean bin ich dennoch.
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Unzufriedenheit mit der Situation, Termin bei der Suchtberatung vor Ort, Hobbys wie Schwimmen, Lernen und meine Familie.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Am schwierigsten fand ich über die Jahre einen Weg zu finden, das Cannabis dauerhaft loszulassen. Bei mir war es eher ein Weg in Schritten. Damals habe ich oft versucht, Tabak und Cannabis gemeinsam loszuwerden. Das war zu viel gewollt und ich war immer rückfällig.
Also, erstmal Tabak loslassen, dann habe ich eine Weile im Vape gekifft ... Das war smooth, ich bin den Tabak losgeworden und konnte trotzdem kiffen. Das Teil hatte allerdings mehr den Drogen-Vibe als ein Joint, weshalb es weniger gesellschaftlich wurde. Ich habe eher für mich alleine gekifft.
Irgendwann wollte ich den Drogen-Vibe mit dem Vape loswerden und bin auf oralen Konsum umgestiegen. Tolle Sache, carboxilieren ist der Schlüssel. Die Blüten werden im Ofen wärmebehandelt und man kann eine kleine Blüte einfach essen (kein Backen notwendig). Wirkt verzögert, aber länger und intensiver. Kann ich nur empfehlen. Zwei, drei Blütchen über den Tag gessen und den ganzen Tag prall. Kein Tabak, kein Vape, ich glaube, gesünder kann man nicht kiffen.
Und die Frequenz des Konsums sinkt aufgrund der retardierten Wirkung. Nice, jetzt habe ich also das Rauchen weg, die Koffertruppe um mich herum (durch oralen Konsum dachte niemand mehr, dass ich kiffe, wie auch ... Der raucht ja nicht mal?!). Ich war also im ganz normalen Leben angekommen und war immer noch ständig prall.
Ich habe zwar lange gebraucht, um auch hier zu intervenieren, aber es war am Ende nur ein recht kleiner Schritt, auch noch die zwei Konsumeinheiten am Tag wegzulassen (womit ich von früh bis spät bekifft war).
Genau. Eines Tages würde ich gerne kontrolliert und gezielt hier und da mal bekifft sein, bei besonderen Anlässen, wie einem Konzert oder so (ich trinke nicht so gerne). Aber das Dauerhafte mag ich nie wieder in meinem Leben haben. Und daher werde ich erstmal auch eine Null-Toleranz-Strategie fahren, um das zu etablieren.
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
28 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Mein Sohn und die enormen Kosten, die meine Sucht verursacht hat. Des Weiteren natürlich die Angst vor Polizeikontrollen und auch die Angst vor Lungenkrankheiten. Habe 24 Jahre lang extrem geraucht. Bis zu 3 g täglich und vor allem Bong.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Ich habe es echt geschafft, seit 2 1/2 Monaten meinen Konsum von jetzt auf gleich komplett einzustellen. Hab es mir schwieriger vorgestellt, als es war. Hab angefangen, sehr viel Ausdauersport zu betreiben. Das hilft enorm. Vor allem, um Abends vernünftig einzuschlafen.
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Es hat mir wahnsinnig viel gebracht. Es unterstützt die Selbstkontrolle und reflektiert super. Würde es jedem weiterempfehlen!
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Der innere Schweinehund ;)
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Nehmt eure Zukunft in die Hand und sorgt dafür, dass diese Droge nicht euer Leben bestimmt bzw beeinflusst. Habe immer gedacht, Cannabis ist ja gar nicht so schlimm. Im Nachhinein weiß ich, dass es nichts anderes ist wie Alkohol und andere Suchtmittel. Bin zwar stolz wie Bolle, aber blicke auch mit Scham auf die 24 Jahre zurück. Für das Geld, das ich dafür ausgegeben habe, könnte ich mir sicherlich ein Eigenheim (im ländlichen Gebiet) kaufen. Das war schon sehr heftig. Setzt euch ein Datum und zieht es durch!!!
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
28 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Mein Leben war von der Sucht bestimmt und mein Alltag völlig davon durchzogen.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Sehr gut! Ich bin überzeugt vom nüchtern sein!
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Es hat mich sehr gut dabei unterstützt! Vor allem das Tagebuchführen und das tägliche Reflektieren.
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Mein familiäres Umfeld.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Sich klar werden, was wirklich nötig ist im Leben. Nicht aufgeben, wenn einmal der Gedanke vorherrscht aufzuhören! Der Weg ist das Ziel.
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
30 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
ja
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Nach 10 Joints am Tag habe ich gemerkt, dass ich kaum noch Gefühle spüre, wahrnehme oder ausdrücken kann. Der tägliche Konsum hat mich müde und träge gemacht. Ich dachte nach 20 Jahren Konsum, es sei alles in Ordnung. Dabei habe ich die eigentlichen Probleme nicht realisiert, dass ich mein volles Potenzial nicht nutze, morgens ständig müde bin und ich einfach im Zwang war, jeden Morgen schon zu kiffen. Vor jedem tollen Erlebnis musste ich aus Zwang kiffen, anstatt den Moment zu genießen, seien es gemütliche Abende mit Freunden, Sport usw.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Aktuell rauche ich überwiegend CBD, keinen Tabak mehr und gelegentlich nur noch aus dem Genuss heraus THC. Daher schätze ich meine Situation als sehr positiv ein.
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Es hat mir durch das Tagebuch geholfen, erstmal zu realisieren, wieviel ich überhaupt kiffe. Dazu kritische Fragen meiner Mentorin, die mich zum Nachdenken angeregt haben. Hinzu kamen Aufgaben, die mir positive Situation erschaffen haben bzw. mir gezeigt haben, worauf ich stolz sein kann.
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Ja, gleichzeitig hatte ich psychologische Betreuung, die mir sichtbar gemacht hat, warum ich überhaupt angefangen habe mit 16 und welche Probleme damals dafür gesorgt haben, was mir fehlte, wovor ich Angst hatte. Ich glaube, das ist wichtig zu wissen, warum ich angefangen habe. Dies sollte man hinterfragen.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Ganz wichtig: Versucht den Tabak komplett zu ersetzen. Mir hat CBD geholfen. Dadurch war der größte Suchtfaktor weg. Kein Tabak, keine ständige Sucht, jede Stunde einen zu rauchen. Und dann anstatt THC-Joints einfach mal einen CBD-Joint rauchen.
- Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
29 Konsumtage in den letzten 30 Tagen - Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
nein
Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Ich habe mir selbst nicht mehr gefallen. Mein Alltag war zu sehr von meinem Konsum bestimmt und meine Laune ebenfalls. Ich habe mir mehr Kontrolle über meine Stimmung und meinen Alltag gewünscht. Ich wollte nicht mehr jeder Verführung unterlegen sein und selbst bestimmen, wann ich etwas rauche oder nicht. Außerdem wollte ich mir in der Zeit der Abstinenz klarer über die Gründe des Konsums werden, und das konnte ich schaffen. Je länger eine Phase der Abstinenz andauert, umso mehr Erkenntnisse gewinne ich. Dieser Prozess ist noch andauernd.
Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Ich habe mehr Kontrolle und verspüre keine Panik mehr, wenn ich nichts zu rauchen habe. Im Gegenteil, ich empfinde es sogar als Erleichterung, da ich weniger mit der Entscheidung konfrontiert bin, ob ich etwas rauche oder nicht.
Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Das Programm hier war insofern viel unterstützender, als dass ich mich verstanden und gut aufgehoben fühlte. In Psychotherapien wurde ich regelrecht verurteilt für meinen Konsum und mir wurde nicht geglaubt, wie hart der Kampf ist. Das Programm unterstützt, ohne etwas zu fordern, ganz anders als in einer Psychotherapie.
Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Mein Umfeld scannen und mir über die Risikosituationen klar werden. Menschen in meinem Umfeld waren Verhaltensauslöser. Diese Menschen zu meiden (dauerhaft), gab mir die Kraft, in Risikosituationen Nein zu sagen.
Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Sich mit den Gründen des Konsums auseinandersetzen. Ehrlich zu sich selbst sein und verstehen, wann und warum die Gedanken an Konsum aufkommen. Wenn die Gründe und die Hintergründe der Gründe klar sind, bekommt man viel mehr Kontrolle über seinen eigenen Willen und schaltet nicht auf Autopilot.