Userberichte

Alle ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Quit the Shit“, die zum Zeitpunkt ihrer Anmeldung mindestens 18 Jahre alt waren, können nach Ende des Programms einen Erfahrungsbericht schreiben.

Jen

33 Jahre

weiblich

Es wird von Tag zu Tag leichter.
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Lucas

22 Jahre

männlich

Ich weiß nicht, ob ich es ohne die Hilfe von Quit the Shit geschafft hätte.
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Maslo

37 Jahre

männlich

Das Tagebuch und meine nette Beraterin waren für mich die größte Hilfe dabei.
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Matia

30 Jahre

weiblich

  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    25 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Für mich war der ausschlaggebende Punkt, dass ich mit mir selbst nicht mehr zufrieden war. Ich habe nichts mehr auf die Reihe gekriegt und fühlte mich vom Alltag überfordert. Das nahm ein solches Ausmaß an, dass ich mich selbst nicht mehr ertragen konnte, denn bevor ich exzessiv konsumiert hatte, habe ich solche Probleme nicht gehabt. Ich war unsicher und mein Selbstvertrauen sank dem Nullpunkt entgegen. Ich habe mich immer mehr isoliert und war total inaktiv und habe so auch meine Ziele nicht mehr erreicht. Selbst im Bezug auf meine Ziele hat sich langsam der "Scheissegal-Modus" eingeschaltet und spätestens da habe ich gemerkt, dass etwas nicht stimmen kann, denn eigentlich bin ich eine ehrgeizige Person. Das hat mir Angst eingejagt und mich so aber auch angetrieben, etwas zu ändern.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Bevor ich in das Programm eingestiegen bin, habe ich bereits eine Woche lang nichts mehr konsumiert und das dann auch während des Programms so durchgezogen. Bis heute habe ich nichts mehr konsumiert und habe fest vor, das weiter so zu machen, denn mir geht es so viel besser.

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Das Programm hat mir geholfen, da verschiedene Hilfestellungen und Infos auf der Website zu finden sind. Erste Infos sind hier zu finden, damit man nachvollziehen kann, was überhaupt in einem "abgeht", wenn man konsumiert, zusätzlich werden einem viele Copingstrategien an die Hand gegeben.

Mir persönlich hat vor allem das Lesen der verschiedenen Berichte im Forum geholfen. Da habe ich gesehen, dass ich mit meinen Problemen nicht allein dastehe. Außerdem gibt es da auch viele gute Tipps mit Erfahrungswert, die mich weitergebracht haben. Das Tagebuchführen hat mich auch weitergebracht, denn ich war gezwungen, genau zu reflektieren wie es um mein Konsumverhalten steht. Die Rückmeldungen des Beraters haben mich motiviert und es hat gut getan, gelobt zu werden. Die Rückmeldungen waren nie wertend, sondern immer sehr wohlwollend. Das hat zusätzlich angespornt, jeden Tag die Einträge zu machen.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Ja, ich habe ein ganzes Arsenal an Strategien gehabt, um mich vom Konsum fern zu halten. Grundsätzlich denke ich, das es von Vorteil ist, wenn man sich immer gut beschäftigt hält, also auch für eventuelle schlaflose Nächte genug Puzzles oder Malbücher zu Hause rumliegen hat.

Um ruhig zu bleiben und Panikattacken zu vermeiden oder mich besser konzentrieren zu können, habe ich immer an ätherischen Ölen geschnuppert. Das hat mir sehr geholfen. Der Geruchsinn hat eine direkte Verbindung zum Gehirn und so ist der gewünschte Effekt schnell spürbar. Weiter habe ich viel autogenes Training gemacht und meditiert. Das kann man auch geführt machen. YouTube ist voll davon. Ich bin auch viel in den Wald oder sonst ins Grüne spazieren gegangen. Das hat bei mir gut Stress abgebaut.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
- sich viel beschäftigen
- Dokus, Hörbücher zum Thema anschauen oder anhören
- Meditation, autogenes Training
- Aromatherapie mit ätherischen Ölen
- Stolz auf sich sein und sich nach jeder erfolgreichen Woche belohnen


Che

24 Jahre

weiblich

Was mir sehr geholfen hat, war das Forum.
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