Userberichte

Alle ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Quit the Shit“, die zum Zeitpunkt ihrer Anmeldung mindestens 18 Jahre alt waren, können nach Ende des Programms einen Erfahrungsbericht schreiben.

Ranjas

29 Jahre

weiblich

Es war die äußere Instanz, die mir geholfen hat, den Anfang zu finden …
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Olivia

35 Jahre

weiblich

Ich habe wegen meines Konsums angefangen zu lügen…
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Jaqui

28 Jahre

weiblich

  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    30 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Wirklich ausgelöst hat es meine Freundin, die sich von mir nicht nur aber hauptsächlich wegen des Kiffens getrennt hat. Ich habe oft gesagt aufzuhören, habe es dann aber nicht gemacht, bis sie sich trennte. Daraufhin habe ich mir Gedanken gemacht, ob die Kifferei es wirklich wert ist, dass meine Beziehung deswegen scheitert und umso mehr ich nachdachte, umso klarer wurde mir eigentlich, wie sehr mich dieses Teufelszeug im Griff hatte. Ich habe dann von einem auf den anderen Tag aufgehört und bin seit dem kifffrei.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Ich habe keine Konsumsituation mehr. Ich bin seit mehr als 60 Tagen absolut konsumfrei und ich fühle mich großartig. Ich möchte nie wieder in diesen Strudel gezogen werden und kann mein Leben jetzt in vollen Zügen ohne Suchtdruck genießen.

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Sehr. Die täglichen Tagebucheintäge, die Rückmeldung, das Forum und die Berichte anderer Teilnehmer, die Konsumgrafik, einfach alles miteinander hat mir sehr geholfen, mein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und jeden Tag meinen Fort- oder auch Rückschritt zu sehen.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Ich hab mich abgelenkt und war viel unterwegs. Auch die Trennung hat mir irgendwie geholfen, da ich, wenn es mir schon allgemein dreckig geht, nicht das Bedürfnis hatte, zu konsumieren. Und ich hatte mein Ziel stets vor Augen, aufhören zu kiffen und meine große Liebe zurückgewinnen. Beides ist mir gelungen.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
"Denkt nicht zuviel nach, sondern macht es einfach. Ihr müsst es wollen und nicht weil es jemand anderes von euch will, haltet durch und verzweifelt nicht, wenn es mal nicht so läuft. Auch ich hatte Tage, an denen ich einen geraucht habe. Rückschritte gehören im Leben dazu. Und manchmal muss man erst ein, zwei Schritte zurückgehen, um genügend Schwung zu bekommen 😊

Redet euch nicht ein, dass es mit Kiffen besser ist, das ist es NICHT. Tief in euch drinnen wisst ihr das auch. Das ist nur eine Ausrede. Lenkt euch ab, macht Sport oder Dinge, die euch Spaß machen. Solltet ihr doch den Drang verspüren, Kiffen zu wollen, gebt dem nicht gleich nach, ihr seid stark, setzt euch stattdessen ein Zeitlimit, z. B. 30 min. Wenn ihr dann immer noch den Drang verspürt, dann raucht einen. Ihr werdet sehen, danach habt ihr ein schlechtes Gewissen und fragt euch, warum und ob das wirklich nötig war. Das ist ein wichtiger Schritt, denn beim nächsten Mal werdet ihr eurem Verlangen nicht so leicht nachgeben."


Malik

24 Jahre

männlich

Dark weeks you gotta push through before you see the sun again.
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Lulu

41 Jahre

weiblich

Überlegt euch, was das Kiffen für euch selbst bedeutet.
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