Userberichte

Alle ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Quit the Shit“, die zum Zeitpunkt ihrer Anmeldung mindestens 18 Jahre alt waren, können nach Ende des Programms einen Erfahrungsbericht schreiben.

Yasha

33 Jahre

männlich

Für mich selbst hatte ich eine goldene Regel aufgestellt: Hole nichts neues - egal was passiert.
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Christoph

31 Jahre

männlich

Das Leben nüchtern zu betreten, ist nicht immer einfach, jedoch lebt es sich ohne Betäubung so viel intensiver, schöner und ehrlicher.
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Andy

28 Jahre

männlich

  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    0 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Der Aufbau einer körperlichen Toleranz.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Sehr gut, denn ich konsumiere nicht mehr. Ich habe sogar nach dem Abschluss des Programmes damit angefangen, meinen Tabakkonsum einzustellen.

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Es hat mir einen roten Faden gegeben, eine Richtlinie an die ich mich halten konnte. Es hat mir eine Routine gegeben, einen Halt, an dem man sich jeden Tag richten konnte und einen stets daran erinnert, was man da gerade tut. Gerade die Rückmeldungen vom Tagebuch waren wundervoll. Zu lesen und mit jemanden zu sprechen, der auf die kleinste Erfahrung eingehen kann. Über Dinge zu sprechen, die man im normalen Leben oftmals nicht tun kann.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
- Zum einen die Vorerfahrung. Es war nicht der erste Ausstieg aus der Droge. Die Erfahrungen von früher haben mir dabei sehr geholfen.
- Zum anderen der Wille, wirklich aufhören zu wollen, um sein Leben wieder in eine gesunde Bahn zu lenken.
- Den wöchentlichen Erfolg der Veränderung im Leben.
- Freunde, die einen unterstützt haben, die ihren Konsum ebenfalls eingestellt oder reduziert haben.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Kiffen 'muss' nicht schlimm sein. Es ist eine Droge, welche manch einer kontrollieren kann und es wirklich als Genussmittel nutzen kann. Nur das ist selten. Jene, die die Kontrolle verloren haben, bei denen das Gras der Mittelpunkt des Lebens darstellt und es schwierig oder problematisch ist, mal nichts zu haben, empfehle ich: Fangt es besser heute als morgen an. Es wird eine schwierige Zeit werden. Eine Zeit, die euch Kraft und Willensstärke abverlangt. Aber für alles, was ihr darein investiert, werdet ihr so reich belohnt werden, wenn ihr nur geduldig seid. Denn schlussendlich gab es ein Leben vor der Droge. Ein sehr schönes Leben. Ein Leben, viel schöner als es das Gras euch je schenken könnte.


ST

36 Jahre

weiblich

Wenn ihr es gepackt habt, werdet ihr so stolz auf euch sein und neue Seiten an euch entdeckt haben.
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ez-anonymous

22 Jahre

weiblich

Es war gut, andere Beiträge im Forum zu lesen und sich dadurch nicht mit dem Problem allein zu fühlen.
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