Userberichte

Alle ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Quit the Shit“, die zum Zeitpunkt ihrer Anmeldung mindestens 18 Jahre alt waren, können nach Ende des Programms einen Erfahrungsbericht schreiben.

IchKiffeGern

35 Jahre

männlich

Wenn man merkt, dass es Unterstützung gibt, die weiterhelfen kann, sollte man sie annehmen.
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Ruth

66 Jahre

weiblich

Quit the Shit hat mich sehr unterstützt, da ich in meinem Tagebuch regelmäßig 'Rechenschaft' ablegen musste.
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filou

30 Jahre

weiblich

Ich wurde langsam, antriebslos und habe mich zurückgezogen.
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Tom

30 Jahre

männlich

  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    30 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Habe es jeden Tag gemacht und habe gemerkt, dass ich es eigentlich gar nicht will. Hatte auch leichte Paranoia, ein ständig schlechtes Gewissen, Gedächtnisprobleme. War ewig der Meinung, es ist kein Problem, jeden Abend Einen zu rauchen. Aber das redet man sich nur ein.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Sehr gut. Habe komplett aufgehört.

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Habe viele Informationen im Forum und den Userberichten erhalten und habe mich darin oft wiedererkannt. Das hat geholfen einzusehen, dass ich ein Problem habe. Das Tagebuch hat mich motiviert. Es war ein gutes Gefühl, die Frage, ob ich gekifft habe mit 'Nein' zu beantworten.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Hatte schon Jahre vor aufzuhören. Hatte dafür bereits mehr Sport gemacht, um mit mir selber zufriedener zu sein, was auch sehr gut funktioniert hat. Habe auch immer relativ wenig geraucht und niemals Bong. Habe über längere Zeit die Menge im Joint reduziert. Und habe Tabak mit dem niedrigsten Nikotingehalt verwendet. Am Ende habe ich festgestellt, dass mein Verlangen zu Kiffen sehr durch meine Verdauungsstörungen wegen Nahrungsmittelallergien und Unverträglichkeiten ausgelöst wird. Hatte quasi jeden Tag stark Schmerzen, Durchfall und so. Habe meine Ernährung jetzt komplett umgestellt und seitdem keine Schmerzen mehr und auch überhaupt keine Lust mehr zu kiffen. Habe dafür ein paar Monate ein Ernährungs- und Symptom-Tagebuch geführt und anschließend alles gemieden, was Probleme macht. Ärzte helfen da nicht wirklich und schieben es sofort auf 'psychisch'. Die Penner.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Man muss es wirklich wollen und sich immer klar machen, was einen daran stört. Und herausfinden, wo das Verlangen zu kiffen (betäuben) herkommt.


Simon

21 Jahre

männlich

Sich Unterstützung zu suchen und zu nehmen, ist ein Zeichen von Stärke.
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