Userberichte

Alle ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Quit the Shit“, die zum Zeitpunkt ihrer Anmeldung mindestens 18 Jahre alt waren, können nach Ende des Programms einen Erfahrungsbericht schreiben.

weedy66

51 Jahre

männlich

  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    21 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Mein Konsummuster war aus den Fugen geraten. Eigentlich wollte ich nur kontrolliert am Wochenende kiffen, fand aber immer wieder Gründe für Ausnahmen unter der Woche.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Ich bin zur Zeit in einer Konsumpause (Januar 2018), was recht gut funktioniert. Ich möchte mir damit selber zeigen, dass ich "der Herr im Haus bin", und nicht etwa das Gras. Ab Februar werde ich mich wieder langsam an das Wochenendkonsummuster herantasten.

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Es war gut, jemanden zu haben, der "von aussen" drauf guckt und Rückmeldungen zu den Tagebucheinträgen gibt. Das hat mir geholfen, mein Ziel, nur am Wochenende zu konsumieren, wieder zu erreichen. Ausserdem konnte ich reflektieren, unter welchen Umständen es mir nicht gut tut, zu konsumieren. Das führte an einigen Wochenenden dazu, dass ich kleinere Mengen zu mir nahm.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Musik machen, meine Frau, mit mitkiffenden Freunden und Bekannten offen darüber reden, dass ich reduziere und im Januar eine Konsumpause mache. Es tut gut, bei guten Freunden auf Verständnis zu treffen. Hilfreich war auch, das Gras zur Verwahrung abzugeben. Probleme und die eigene Vergangenheit mit professioneller Hilfe aufzuarbeiten.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Rede offen über das Aufhören oder Reduzieren, wo es möglich ist. Auch und vor allem mit Freunden, die auch kiffen. Wer für die Umstellung des Konsumverhaltens kein Respekt oder Verständnis aufbringt, ist kein echter Freund. Reaktiviere ein zeitintensives und anspruchsvolles Hobby, bei dem Du vor allem im nüchternen Zustand bessere Ergebnisse ereichst, als unter Cannabis-Einfluss. Wenn Du reduzierst, suche Dir eine Vertrauensperson, die Dir Dein Gras im Rahmen deines gesetzten Ziels einteilt. Durchbrichst Du dabei häufig Dein gesetztes Konsummuster und kiffst Du ständig mehr, als Dir gut tut, ist Reduzieren keine Option mehr. Dann ist es besser und auf Dauer auch leichter, ganz aufzuhören. Überlege Dir, warum Du aufhören oder reduzieren willst. Beides gelingt nur, wenn man voll hinter seiner Entscheidung steht.


davids

23 Jahre

männlich

Ich bin aus meiner WG rausgefolgen, hatte meine Ersparnisse aufgebraucht, mein Studium aufgegeben und konsumierte fast nur noch.
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Hajo

55 Jahre

männlich

Werde ganz aufhören.
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lucreready

22 Jahre

männlich

Habe durch das Programm das Durchhaltevermögen gekriegt, eine Zeit lang zu pausieren.
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Rauchfrei

35 Jahre

weiblich

Es hat mir sehr geholfen, meinen Konsum im Überblick zu behalten.
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