Userberichte

Alle ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Quit the Shit“, die zum Zeitpunkt ihrer Anmeldung mindestens 18 Jahre alt waren, können nach Ende des Programms einen Erfahrungsbericht schreiben.

Nichnack

42 Jahre

männlich

Hört ganz auf, redet über eure Gefühle und Ängste, die auftauchen.
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Jazz

60 Jahre

männlich

Die Langeweile, die vorher durch Kiffen übertüncht wurde, unbedingt ausfüllen. Mit was auch immer.
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IchKiffeGern

35 Jahre

männlich

Wenn man merkt, dass es Unterstützung gibt, die weiterhelfen kann, sollte man sie annehmen.
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Ruth

66 Jahre

weiblich

  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    23 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Mich hat es gestört, dass ich von der Droge abhängig bin. Es war kein direkter Anlass, das Kiffen zu dem Zeitpunkt einzustellen, außer dass es der Jahreswechsel war. Ich hatte keine großen Einschränkungen durch das Kiffen, da ich verhältnismäßig wenig, dafür aber regelmäßig über Jahrzehnte konsumiert hatte. Aber es hat meine Abendgestaltung diktiert.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Ich komme recht gut ohne Cannabis klar und verspüre auch keinen Suchtdruck. Das kann sich natürlich ändern, insbesondere wenn sich meine Lebenssituation ändert, wie z.B. im Urlaub.

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Quit the Shit hat mich sehr unterstützt, da ich in meinem Tagebuch regelmäßig 'Rechenschaft' ablegen musste und mir die Übungen geholfen haben, meine Situation klarer zu erkennen und Strategien zu entwickeln. Es hat mir auch Sicherheit gegeben, da ich wusste, dass ich mit QtS im Notfall einen Ansprechpartner habe, der versteht, wovon ich 'spreche'. Die Beiträge im Forum haben ebenfalls geholfen, da ich dadurch darin bestärkt wurde, dass ich nicht allein mit dem Problem bin. Ich habe dabei auch einen Betroffenen in meinem Alter 'getroffen', mit dem ich mich sehr regelmäßig ausgetauscht hatte. Außerdem hatte es noch eine ganz praktische Seite: Ich habe mich immer abends eingeloggt, also zu der Zeit, in der ich sonst konsumiert hätte.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Eigentlich nicht. Ich habe allerdings meine kiffenden Freunde informiert, dass ich aufgehört habe und es auch in der AA-Gruppe, die ich gelegentlich besuche, mitgeteilt, was vielleicht eine Hilfe war.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Abgesehen davon, dass es nur Sinn macht, wenn man wirklich und ernsthaft den Wunsch hat aufzuhören, würde ich QtS empfehlen, es sei denn, es gibt eine Face-to-face-Selbsthilfegruppe, die man besuchen kann. Abhängig von der Dosis und Dauer des Konsums kann es sinnvoll sein, sich die erste Woche Urlaub zu nehmen, wegen der massiven Schlafstörungen, die offenbar viele erleben und anderer möglicher Entzugssymptome. Ich würde auch sehr zur Vorsicht raten im Umgang mit kiffenden Freunden und Beschäftigungen, die stets mit Kiffen verbunden waren, wie z.B. bei mir Reggae zu hören.


filou

30 Jahre

weiblich

Ich wurde langsam, antriebslos und habe mich zurückgezogen.
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