Userberichte

Alle ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Quit the Shit“, die zum Zeitpunkt ihrer Anmeldung mindestens 18 Jahre alt waren, können nach Ende des Programms einen Erfahrungsbericht schreiben.

EveMalenai

36 Jahre

weiblich

Vor Quit the Shit habe ich teils von morgens bis nachts geraucht, inzwischen weder täglich noch viel.
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Blazewithfun

22 Jahre

männlich

Ich kam mit mir nicht mehr klar und konnte keine klaren Gedanken fassen.
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Tian

55 Jahre

männlich

Kiffen hat mich total blockiert. Ein Joint am Morgen und der Tag war kaputt.
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Leon

22 Jahre

männlich

Ich empfand mein Leben als wertlos.
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Simon

20 Jahre

weiblich

  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    30 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Ich habe mich beim Kiffen nicht mehr wohl gefühlt. Es war kein High mehr, sondern nur noch der normale Zustand. Lange habe ich dadurch ein schlechtes Gewissen gehabt. Auto- und Motorradfahren wurde dadurch auch eingeschränkt, da ich den halben Tag fahruntüchtig war und mir der Führerschein sehr wichtig ist. Auch in punkto Konzentration hatte ich starke Einbußen machen müssen, was ich nicht mehr tragbar fand.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Ich habe seit dem Programm nichts mehr konsumiert und bin sehr froh darüber. Gelegentlich habe ich extreme Träume davon, bin aber dennoch nicht rückfällig geworden.

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Das Programm hat mir dabei geholfen, mein Ziel zu verfolgen und mich genügend von der Sucht abzulenken. Auch habe ich hier Antworten auf einige meiner Fragen gefunden und immer Support durch die Community und meine Beraterin bekommen. Es war sehr angenehm zu wissen, dass ich nicht alleine mit dem Problem war/bin. So konnte man sich gegenseitig helfen.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Außer dem Programm hatte ich noch ein paar sehr gute Freunde, die von meinem Entzug wussten. Die haben mich dabei unterstützt und mich von dummen Gedanken abgehalten.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Als erstes muss man für sich erkennen, dass man an seiner aktuellen Situation etwas ändern will. Danach kann ich nur empfehlen, sich Hilfe zu suchen. Gerade das Online-Programm von Quit the Shit ist sehr praktisch, da man hier zu jeder Tages- und Nachtzeit seine Gedanken zum Ausdruck bringen kann. Sehr wichtig ist es, sein Umfeld anzupassen und sich von den Kontakten, die einen immer nur zum Kiffen bringen, zu distanzieren. Freunde, die einen dabei unterstützen, clean zu werden, sind das A und O. Alleine vom Cannabis weg zu kommen, kann (wie für mich) extrem schwer sein; und Freunde, die für einen da sind und das verstehen, sind da unerlässlich.