Userberichte

Alle ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Quit the Shit“, die zum Zeitpunkt ihrer Anmeldung mindestens 18 Jahre alt waren, können nach Ende des Programms einen Erfahrungsbericht schreiben.

wintermute

39 Jahre

männlich

Das Programm hat mir geholfen meine Konsumprobleme zu verstehen und Lösungen zu finden.
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Ballistic

28 Jahre

männlich

Ich hatte keine Lust mehr, tagtäglich stoned zu sein.
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Peter P.

32 Jahre

männlich

Ablenkung! Ihr müsst weg und raus aus eurem grünen Alltag.
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Benne

32 Jahre

männlich

  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    30 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Erstmal habe ich schon viel zu lange gekifft, seit meiner Jugend bis dieses Jahr im März, also 16 Jahre. Zwar mit kurzen Pausen, aber wirklich nicht zu kiffen, kannte ich gar nicht. Auch jetzt lerne ich ein Leben ohne gerade mal kennen. Das Kiffen hat sich mal wieder in massivem Konsum festgefahren, wobei ich mich damit echt nicht mehr wohl gefühlt habe und ich mir immer wieder die Frage gestellt habe, worin meine Motivation fürs Kiffen liegt, wenn ich eben nicht beide Seiten kenne.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Seid Beginn des Programms und ein paar Tage vorher habe ich gar nicht mehr gekifft.

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Die gestellten Aufgaben und Übungen fand ich sehr wirkungsvoll. Diese Fragen zu beantworten und Strategien festzulegen bewegt einen, sich wirklich mit seinem Verhalten auseinander zu setzten. Diese Aufmerksamkeit auf bestimmte Dinge habe ich mit in meinem Alltag übernommen. Das Tagebuch und die darauf folgenden Wochenberichte halten das auch noch mal präsent. Dabei merkt man, dass sich die "Kontaktperson" wirklich viel Mühe gibt und man das alles nicht einfach so dahin schreibt. Es blieb wirklich kein einziger Punkt unbehandelt. Den Kontakt habe ich als sehr angenehm und hilfreich empfunden.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Ich habe selber viel Disziplin und Willen aufbringen müssen, den Anfang zu schaffen. Aus meinem Umfeld kam da leider sehr wenig Unterstützung. Daher war die Entscheidung, hier teilzunehmen, genau die richtige.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Wie man sein Vorhaben erreicht, wird wohl von Person zu Person sehr unterschiedlich sein. Daher kann ich nur wiedergeben, was mir geholfen hat. Man muss es natürlich wollen. Daher hatte ich mir eine Null-Toleranz-Strategie gesetzt und alles was mit dem Kiffen zusammenhing ""verbannt"": Musik, teilweise Freunde, Utensilien, Gedanken.
Zu Beginn habe ich mir vorgnommen dem Konlikt mit dem Wunsch nach Weed mit einen einfachen sturen NEIN zu begegnen. Freunde habe ich natürlich nur teilweise ""verbannt"", aber wenn dort gekifft wird oder nicht respektiert wird, dass ich nicht kiffen möchte, bin ich weg.
Wichtig war auch, es jedem zu sagen dass ich die Entscheidung getroffen habe, es zu lassen. Man will ja auch nicht zugeben müssen, dass man es nicht geschafft hat.
Auch die Vorbereitung auf Konfliktsituationen war wichtig, sich vorher schon zurecht legen, was man sagen wird, wenn z. B. auf einer Party die Lunte rumgeht. Einmal ausgesprochen zeigt es sofort sein Wirkung.


Siebener

28 Jahre

männlich

Ganz aufhören ist am einfachsten. Ich weiß wie schwer es sein kann.
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