Userberichte

Alle ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Quit the Shit“, die zum Zeitpunkt ihrer Anmeldung mindestens 18 Jahre alt waren, können nach Ende des Programms einen Erfahrungsbericht schreiben.

Piu

24 Jahre

weiblich

Der Anfang ist hart und es wird verdammt beschissene Tage geben …
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MarioSf

57 Jahre

männlich

Vor allem die Chats waren sehr gut.
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Tommy

24 Jahre

männlich

  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    29 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Anfangs nur in Gesellschaft war der Konsum noch in Ordnung. Es traten aber schon paranoiaartige Zustände auf und es war oftmals einfach kein schöner Rausch. Mit der Zeit fing ich auch an, alleine zu rauchen. Dies führte zu vermehrten Angstzuständen und dem kompletten sozialen Rückzug. Dies hielt etwa 4 Jahre an. 4 verschwendete Jahre, in denen ich nichts erlebt habe und nicht mal glücklich war. Da ich mein Studium aufgab und viele soziale Beziehungen in die Brüche gingen, wusste ich schon sehr lange, dass mein Konsum problematisch war, aber rauchte trotzdem täglich weiter, ohne es in den Angriff zu nehmen. Immer fand ich weitere Ausreden. Auf Anraten meiner Familienmitglieder bin ich letztlich auf diese Seite gestoßen.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Sehr gut. Seit etwa 80 Tagen bin ich konsumfrei und verspüre absolut nicht den Drang zu rauchen, da die Vorteile einfach immens überwiegen. Keine Angstzustände mehr, viel mehr Energie, keine sinnfreien Gedankengänge, weniger Grübeln, bessere sportliche Leistung, besseres Gedächtnis etc.

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Die täglichen Einträge waren sehr gut für die Selbstkontrolle. Auch das wöchentliche Feedback hat mir sehr geholfen. So wurde einem immer Mut zugesprochen. Auch die lobenden Worte haben mich motiviert. Die Übungen zur Selbstreflexion haben auch enorm geholfen, um sich einfach der Thematik, seinen Problemen und seinen Verhaltensmustern klarer zu werden.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Viel Sport. Viel gelesen, was mich interessiert. Interessante Dokus und Filme. So viel es geht unternehmen und verschiedene Dinge unternehmen. Gerade abends finde ich es wichtig, sich zu beschäftigen, um nicht in alte Verhaltensmuster zu fallen.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Sich im nüchternen Zustand klar machen, welche Vor- und Nachteile das Kiffen und das persönliche Konsumverhalten haben. Fällt schwer, aber wahrscheinlich weiß man ganz genau, ob es schädigend oder fördernd ist. Das hat mir geholfen, konsequent den Konsum aufzugeben.


Zqnce

39 Jahre

männlich

Aufhören ist das Beste.
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AnnyQuit

26 Jahre

weiblich

Es war unfassbar einfach... Wenn man es will!
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