Userberichte

Alle ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Quit the Shit“, die zum Zeitpunkt ihrer Anmeldung mindestens 18 Jahre alt waren, können nach Ende des Programms einen Erfahrungsbericht schreiben.

Ranjas

29 Jahre

weiblich

Es war die äußere Instanz, die mir geholfen hat, den Anfang zu finden …
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Olivia

35 Jahre

weiblich

Ich habe wegen meines Konsums angefangen zu lügen…
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Jaqui

28 Jahre

weiblich

Redet euch nicht ein, dass es mit Kiffen besser ist, das ist es NICHT.
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Malik

24 Jahre

männlich

Dark weeks you gotta push through before you see the sun again.
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Lulu

41 Jahre

weiblich

  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    0 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Ich wollte die Erfahrung machen, dass ich mir selbst genüge wie ich bin und freier in meinen Entscheidungen werden.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Ich bin neugierig, ob es mir in Zukunft gelingt, lediglich zu besonderen Gelegenheiten zu kiffen und dann eben auch das erworbene Material unangetastet über Wochen liegen zu lassen.

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Das tägliche Tagebuch hat mir sehr geholfen, da ich mir selber eine Resonanz geben konnte und das meine Selbstreflexivität sehr gefördert hat. Gleichzeitig hat es mich aber auch sehr unterstützt, dass ich durch meinen Berater auch ein einfühlsames Feedback auf meine Tagebucheinträge erhalten konnte und es so möglich wurde, auch neue Denkanstöße in meine Selbstbetrachtung einfließen zu lassen. Ich finde es allerdinds sehr schade, dass das Programm "Quit the Shit" sich nicht auch der Kritik seiner User stellt, das könnte euch auch stärker machen und nähme uns als denkend Handelnde ernster.... gerade zu Beginn des Programms ist mir negativ aufgestoßen, dass ihr mit Multiple-Choice-Folien an uns User herantretet als wären wir keine eigenständigen Persönlichkeiten. Was uns eint ist lediglich ein Konsumverhalten, wer uns deshalb zu Multiple-Choice-Antworten nötigt, negiert unsere Diversität und verwehrt uns in diesen Punkten dann auch die eigene Auseinandersetzung mit den persönlichen Erfahrungen ... Süchtige kann mensch nicht nach Schema X einordnen.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Ich habe mein ohnehin ausgiebiges Sportprogramm intensiviert und bin auch zum Entspannen, Nachdenken und Meditieren viel an der frischen Luft gewesen ... ich habe sozusagen Flora und Fauna beobachtet und darüber mehr Ruhe gefunden.... außerdem habe ich mich sehr um gesunde, abwechslungsreiche und schmackhafte Ernährung bemüht .... ich habe darum gekämpft auch andere Problembereiche meines Lebens besser zu ordnen. Leider, leider helfen mir auch die Zigaretten.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Überlegt euch, was das Kiffen für euch selbst bedeutet, sonst könnt ihr keine wirklich eigenen und tragenden Motive finden, warum ihr euren Konsum verändern oder einstellen wollt.