Userberichte

Alle ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Quit the Shit“, die zum Zeitpunkt ihrer Anmeldung mindestens 18 Jahre alt waren, können nach Ende des Programms einen Erfahrungsbericht schreiben.

Liveendless

37 Jahre

weiblich

Habt den Mut und macht euch frei!
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norbertos2020

27 Jahre

männlich

Ich bin sehr dankbar! :)
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Christian39

39 Jahre

männlich

Ich kiffe gar nicht mehr, so wie ich es mir vorgenommen habe.
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cyanensis

36 Jahre

männlich

  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    29 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Ich hatte das Gefühl, mein Leben nicht mehr auf die Reihe zu kriegen und mit dem Kiffen Probleme zu unterdrücken. Hedonismus war das nicht mehr.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Ich hatte Rückfälle. Die meiste Zeit bin ich aber nüchtern; aktuell seit rund zwei Wochen

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Ich habe Einsichten erlangt: Das Pro und Contra des Kiffens; was Risikosituationen für mich sind; Umgangsweisen mit Suchtdruck; Vermutungen darüber, was ich mit dem Kiffen zu erreichen versuche. Durch das Tagebuch wurde ich zu kontinuierlicher Reflexion angeregt. Außerdem hat der Kontakt zu meiner Beraterin in positiver Weise soziale Kontrolle auf mich ausgeübt. Das hat mich motiviert, dran zu bleiben.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Meine Freundin, die mich sehr unterstützt hat; Joggen; Meditation mit App; zu versuchen, achtsam und nett mit mir selbst umzugehen; Risikosituationen zu meiden.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Fragt euch, ob ihr das wirklich wollt. Für mich ist der Entzug harte Arbeit. Ich bin gezwungen, mich nüchtern mit mir selbst zu befassen, nüchtern ganze Tage, Wochen zu füllen. Das ist nicht nur langweilig, sondern auch anstrengend. Ich bin seitdem die meiste Zeit gefühllos bis niedergeschlagen, manchmal gibt es ein paar gute Minuten. Das war's; ansonsten bin ich nur leistungsfähiger, was die Arbeit anbelangt, das ist das einzige anhaltende Plus. Eine weiterführende Therapie ist bei mir nötig und auch schon in Sichtweite. Aber andere Leute erleben, hört man, auch Hochgefühle, wenn sie klar werden. Das war bei mir früher auch so, aber da hat sich irgendwas (in meinem Hirn) geändert. Also: prüft euch und macht es auf jeden Fall, wenn ihr es tatsächlich wollt und bereit seid, Zeit und Kraft zu investieren.


PinkPunker

20 Jahre

männlich

Die Pro/Contra-Liste war eine gute Hilfe für den Anfang.
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