Userberichte

Alle ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Quit the Shit“, die zum Zeitpunkt ihrer Anmeldung mindestens 18 Jahre alt waren, können nach Ende des Programms einen Erfahrungsbericht schreiben.

Lea

25 Jahre

weiblich

  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    5 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Ich hatte meinen Konsum nach der vorherigen Programmteilnahme schon stark eingeschränkt, bin aber doch einige Male wieder rückfällig geworden. Dabei habe ich üble psychotische Erfahrungen gemacht (extreme soziale Paranoia). Davon abgesehen war ich, als ich noch regelmäßig gekifft habe, ständig kraft- und lustlos, geistig abwesend, konnte mir Sachen nicht merken, die mir erzählt wurden, habe alles aufgeschoben, und hatte überhaupt kein Selbstbewusstsein, dafür aber übertriebenes Misstrauen allen meinen Mitmenschen gegenüber. Ich wollte einfach wieder die Kraft haben, mein Leben selbstbestimmt in die Hand zu nehmen und glücklich sein.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Ich habe das Kiffen im Alltag eingestellt und vermisse es auch nicht mehr. Bei bestimmten Gelegenheiten werde ich mal versuchen, ob es vielleicht 2-3x im Jahr im richtigen Umfeld und mit supergeringer Dosis möglich ist. Ansonsten lasse ich es ganz bleiben.

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Es war super, das Tagebuch als "Kontrollinstanz" zu haben. Ich habe auch weiterhin eine App, in der ich jeden Tag eintrage, dass ich nicht gekifft habe. Das motiviert mich wirklich sehr. Auch die Chats mit und Rückmeldungen von meinem Berater waren sehr hilfreich. Er hat mir geholfen, Umstände in meinem Leben zu ändern, die ich alleine vielleicht nicht hätte ändern können oder für nicht so wichtig gehalten hätte.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Ich habe nach einer Grenzerfahrung kurz vor Beginn des Programms mit meinem Mann und zwei Freunden über die Situation gesprochen. Sie haben mich sehr darin bestärkt, es zu meinem eigenen Besten zu lassen.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Macht euch bewusst, wofür ihr das wollt. Geht es schrittweise an - wenn ihr aktuell regelmäßig viel kifft, überfordert euch da nicht gleich, sonst rutscht ihr schneller wieder rein. Letztlich geht es nicht nur darum, nicht mehr zu kiffen, sondern es müssen Gewohnheiten geändert und Beziehungen neu definiert werden. Das braucht ein bisschen Zeit, viel Willenskraft und geht am besten mit Unterstützung von außen. Aber es lohnt sich. Ihr seid danach endlich wieder ihr selbst.


Noman

35 Jahre

männlich

Sucht euch auf jedenfall ein Hobby.
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Joe

32 Jahre

männlich

Locker bleiben und nicht so ein Drama daraus zu machen.
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Anonym

28 Jahre

weiblich

Quit the Shit war für mich hilfreich, weil ich mich und meine aktuelle Situation immer wieder reflektieren musste.
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Pommes

37 Jahre

männlich

Programm kann nur Begleitung sein, die aktive Arbeit / Veränderungen muss man selbst machen.
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