Userberichte

Alle ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Quit the Shit“, die zum Zeitpunkt ihrer Anmeldung mindestens 18 Jahre alt waren, können nach Ende des Programms einen Erfahrungsbericht schreiben.

Aresa

29 Jahre

weiblich

Am meisten hat mir geholfen, dass ich mich wirklich intensiv mit meiner Kifferbiographie befasst und eine Komplettanamnese gemacht habe…
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MikaMi

31 Jahre

weiblich

Ich hatte keinen richtigen Lebensinhalt mehr und habe mich unwohl gefühlt.
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Curly

39 Jahre

weiblich

Ich brauchte das Programm in erster Linie als Kontrollinstrument.
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Piu

24 Jahre

weiblich

Der Anfang ist hart und es wird verdammt beschissene Tage geben …
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MarioSf

57 Jahre

männlich

  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    6 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Hauptsächlich gesundheitliche Gründe. Auf Dauer tat es mir einfach nicht gut - körperlich und psychisch. Das Wissen, daß ich eines Tages so oder so aufhören muß/will. Ich wollte ein Leben ohne Kiffen führen, ohne Doppelleben, mit gesellschaftlicher Normalität.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Ich habe seit 10 Tagen nichts konsumiert.

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Es war eine zusätzliche Unterstützung, als Zuspruch und Bestätigung. Vor allem die Chats waren sehr gut.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Ich war 3 Wochen in einer psychosomatischen Klinik - allerdings nicht wegen Kiffentzug. Das war sozusagen "nur" eine passende Gelegenheit ... dachte ich :-). Es wurde dann zur Hauptangelegenheit, als mein Problem deutlich wurde. So befand ich mich unter medizinischer Aufsicht und war auch weg vom Kiffalltag. Das hat sehr gut geholfen.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Reduzieren ist Selbsttäuschung. Entweder man braucht Hilfe, dann hast du ein Problem und lässt es besser ganz bleiben. Oder du kannst deinen Konsum in den Griff kriegen, dann brauchst du keine Hilfe. Medizinische, vor allem psychotherapeutische Untersützung finde ich ratsam.