Userberichte

Alle ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Quit the Shit“, die zum Zeitpunkt ihrer Anmeldung mindestens 18 Jahre alt waren, können nach Ende des Programms einen Erfahrungsbericht schreiben.

Sabina

37 Jahre

weiblich

Stark sein und es einfach lassen.
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Tubs

42 Jahre

männlich

  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    30 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Schnauze voll gehabt! Diese Antriebslosigkeit, die das Zeug verursacht hat, hat mich inzwischen einfach gestört. Ich hatte mittlerweile seit bald 25 Jahren gekifft und das hat mir im Leben viel gesundheitlich und sozial kaputt gemacht. Durch Corona hat sich meine wirtschaftliche Lage dann auch noch verschlechtert, weshalb ich meine Energie dringend für mich selbst und meinen Erfolg brauchte, nicht für irgendwelche Drogen.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Ich habe komplett aufgehört.

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Es hat mir sehr geholfen. Die Selbstreflektion im Tagebuch hat mir sehr geholfen. Ich habe auch immer sehr viel geschrieben, besonders abends. Denn für andere Sachen, wie z.B. TV schauen oder Playstation spielen, hatte ich gerade am Anfang gar nicht den Kopf für. Die Rückmeldungen meines Beraters waren auch sehr motivierend und haben mir teilweise geholfen, gewisse Dinge zu verstehen. Im Forum habe ich selber fast nichts gepostet, aber die Posts von anderen haben mir ebenfalls geholfen, Dinge zu verstehen, die gerade am Anfang während des Entzugs mit mir passierten.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Man muss seine Sucht durch andere Beschäftigungen ersetzen. Bei mir ist das sehr viel Sport, das erzeugt ebenfalls Glückshormone! Am Anfang habe ich mich auch einfach manchmal in mein Sport-Auto gesetzt und bin über die Autobahn gerast, das hat dann Adrenalin ausgeschüttet und mir gegen meine anfängliche Wut geholfen. Normalerweise würde ich noch Sauna empfehlen, aber wegen Corona war das bei mir nicht möglich. Nach dem ich nach 3,5 Wochen einen 4-tägigen Rückfall hatte, bin ich dann zu einer spirituellen Heilerin gefahren und habe mit ihr 4 Tage einen Workshop gemacht. Dies hat mir dann sehr viel Energie gegeben, so dass ich seitdem nichts mehr genommen habe. Seit dem meditiere ich auch wieder sehr viel mehr. Meine Frau hat mir übrigens auch sehr geholfen, sie hat mein Vorhaben auf ganzer Linie unterstützt. Generell kann ich nur empfehlen, sich von anderen Süchtigen fern zu halten, mir hat das sehr geholfen.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Sich weniger Kiffen vorzunehmen, das klappt maximal vorübergehend. Da muss man als Süchtiger schon ehrlich gegenüber sich sein und eher in Erwägung ziehen, ganz aufzuhören. Ich hatte mir vor Jahren sogar mal einen Tresor mit Zeitschloss besorgt, damit ich mein Kiffen damit kontrollieren konnte. Nach ca. einem Jahr habe ich das Ding dann aufgebrochen. Nehmt am QtS Programm teil, fangt an viel Sport zu machen, brecht den Kontakt zu anderen Süchtigen ab. Möge die Macht mit euch sein! :-D


Alien

26 Jahre

männlich

Die Übungen zur Auseinandersetzung mit der Sucht und seiner eigenen Person hingegen ermutigen zur Reflektion, was mir am ehesten geholfen hat.
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HighofLife

21 Jahre

männlich

Ich lebte in meiner eigenen Welt und schaute zu, wie das Leben an mir vorbei flog.
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Emm

40 Jahre

männlich

Ich musste kiffen, um mich halbwegs normal und gut zu fühlen.
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