Userberichte

Alle ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Quit the Shit“, die zum Zeitpunkt ihrer Anmeldung mindestens 18 Jahre alt waren, können nach Ende des Programms einen Erfahrungsbericht schreiben.

ez-anonymous

22 Jahre

weiblich

Es war gut, andere Beiträge im Forum zu lesen und sich dadurch nicht mit dem Problem allein zu fühlen.
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Kruss

24 Jahre

männlich

Es nimmt Energie und Motivation.
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TomTom

29 Jahre

männlich

  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    0 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Ich habe ab einer gewissen Zeit gemerkt, dass NICHTS besser wurde, sondern sogar schlimmer. Mich hat das erbärmliche ständig dichte Dasein genervt, weil ich selbst die Dinge nicht mehr machen konnte, die mir gefallen haben. Außerdem habe ich kaum noch etwas von dem positiven Effekt gemerkt, den das Gras eigentlich mit sich gebracht hat. Ich wollte wieder klar im Kopf werden, um weitergehen zu können.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Ich fülle diesen Fragebogen einen Monat später aus, nachdem er mir per E-Mail zugeschickt wurde. Ich habe es geschafft, komplett aufzuhören und bin seit März vom THC-Gras weg und seit 4 Tagen vom CBD-Gras. Ich hoffe, auf Dauer damit aufhören zu können und keinen Rückfall zu bekommen. Zum Glück geht es mir aber gut genug, dass ich mir deswegen keine Sorgen zu machen brauche.

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Mir half es, jeden Tag meinen Konsum einzutragen und mir vor Augen halten zu können, wie viel ich rauche. Es war ein Ziel/eine Aufgabe da dran zu bleiben, also etwas, an das ich mich für mich verpflichten konnte. Auf die sanfte und ungezwungene Tour geht es nunmal ab einem gewissen Punkt leider nicht. Denn ist es wichtig, dass man gezwungen werden WILL, um aufzuhören.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Mein Wille und die Bestätigung, dass das gut ist, was ich mache, um aufzuhören. Bestätigung hilft mir generell viel, nicht unbedingt weil ich so unsicher bin, sondern, wegen meines Antriebs, der komischerweise nur mit positiver Bestärkung funktioniert. Negative Motivation hat mir nämlich nie geholfen.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Ich habe gewissermaßen ein Experiment nach dem Ende der Tagebuchzeit durchgeführt und dies auch per Nachricht mit meiner Betreuerin besprochen: Da CBD legal geworden ist, habe ich angefangen dieses zu kaufen, da es einfacher, günstiger und stressfrei ist. Ich konnte nicht so einfach mit dem Gras aufhören (welches CBD und THC enthält), daher habe ich einen Tipp von einem Freund bekommen, der selber Probleme mit der Psyche und Gras hat und mir weitergegeben hat, dass reiner CBD-Konsum helfen kann beim Entzug und das tat es wirklich + Wille natürlich. CBD wirkt nicht psychedelisch, aber hilft die Entzugserscheinungen des THC-Mangels zu dämpfen. Es beruhigt und befriedigt den Suchtdruck somit so gut, dass man nicht durchdreht. Mit jedem weiteren THC-freien Tag wird das CBD immer effektiver. Ich habe 1 Monat lang nur CBD-Gras geraucht, wodurch mein Kopf viel klarer wurde und meine Ängste und tief depressiven Phasen fast verschwunden sind. Dadurch konnte ich mir das Ziel fassen, nichts mehr zu kaufen. Und das tat ich auch. Ich habe alles verbraucht und bin jetzt frei, ohne schlimme Entzugserscheinungen. Ich bin jetzt nur leicht gereizt und unruhig, aber das ist man auch an einem schlechten Tag und nach 5 Tassen Kaffee. Wichtig ist, dass ich keinen Suchtdruck verspüre, sondern nur etwas Ruhe brauche, bis ich mich von dem schlechten Schlaf der letzten Wochen erholt habe. Albträume kommen nunmal zwangweise dazu, wenn THC entzogen wird.


Ino

19 Jahre

weiblich

Die beste Droge ist, einen klaren Kopf zu haben.
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TrollingBadGuy

24 Jahre

männlich

Bleibt stark, belügt euch nicht selbst.
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