Userberichte

Alle ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Quit the Shit“, die zum Zeitpunkt ihrer Anmeldung mindestens 18 Jahre alt waren, können nach Ende des Programms einen Erfahrungsbericht schreiben.

FlyingBlossom

34 Jahre

weiblich

Kiffen macht subtil aggressiv, wie ich lange vermutete, mir aber nicht eingestand.
[... mehr]


K.

55 Jahre

weiblich

Ich will weiterhin aufhören und gebe diesen Plan nicht auf!
[... mehr]


MPG

18 Jahre

männlich

Quit the Shit hat mir als eine Art "Überwachung" geholfen.
[... mehr]


Ranjas

29 Jahre

weiblich

  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    29 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Die Auswirkungen, die der Konsum auf mein Leben hat. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass für mich kein ab und zu konsumieren funktioniert.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Ich taste mich jetzt, wie von meiner Beraterin angeregt, an immer längere Pausen ran, da ich mich noch nicht ganz mit der Idee anfreunden konnte, es für immer zu lassen (vermutlich, weil der Konsum davor so lang eine Konstante in meinem Leben war). Nachdem ich nach dem Programm nochmal in den täglichen Konsum gerutscht bin, war das eine doppelte Lektion, nachdem ich genau das Risiko durch ein ab und zu kiffen mit meiner Beraterin diskutiert hatte. Die Erfahrung, nochmal neu auszunüchtern, ist anstrengend und hoffentlich ist diese Erfahrung genug Motivation, extrem vorsichtig zu sein. Meine neue Frist ist: einmal im Jahr (an meinem Geburtstag) erlaube ich mir Konsum, wenn ich denn möchte.

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Die Erfahrungen und Einsichten, die ich in dem Programm gemacht habe, haben mir neue Wege und Ansichten im Bezug auf meine Konsummuster eröffnet. Das Programm hat mich motiviert und durch das Tagebuch habe ich mich selbst erinnert, WARUM ich aufhören möchte. Dadurch konnte ich erst die Erfahrung machen, wie gut es sich anfühlt, nüchtern zu sein, und in Kontrolle zu sein und das eigene Handeln im Einklang mit meinen Wünschen zu sehen.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Mich Freunden zu öffnen und darüber zu sprechen.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Eine äußere Instanz zu Rate ziehen, das hat mir unglaublich geholfen - ich war lange gehemmt, weil ich mich davor scheute, zu einem Treffen zu gehen. Das Online-Programm ist ein guter erster Schritt, um sich zu öffnen und mit einer fremden Person, die Erfahrung und Fachwissen hat, zu reflektieren. Langfristig kann ich auch nur die Unterstützung eines Therapeuten empfehlen.


Fredling

33 Jahre

männlich

Das Kiffen ist kein Teil eurer Persönlichkeit, sondern nur die Sucht, die euch die Freiheit und Selbstbestimmung nimmt.
[... mehr]