Userberichte

Alle ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Quit the Shit“, die zum Zeitpunkt ihrer Anmeldung mindestens 18 Jahre alt waren, können nach Ende des Programms einen Erfahrungsbericht schreiben.

MPG

18 Jahre

männlich

Quit the Shit hat mir als eine Art "Überwachung" geholfen.
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Ranjas

29 Jahre

weiblich

Das Online-Programm ist ein guter erster Schritt, um sich zu öffnen und mit eine fremden Person, die Erfahrung und Fachwissen hat, zu reflektieren.
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Fredling

33 Jahre

männlich

Das Kiffen ist kein Teil eurer Persönlichkeit, sondern nur die Sucht, die euch die Freiheit und Selbstbestimmung nimmt.
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Rene

31 Jahre

männlich

Es sollten viele Leute ein Auge auf euch haben und euch immer wieder mit dem Thema konfrontieren
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LuneNoire

24 Jahre

weiblich

  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    15 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Ich wollte mit Gefühlen und Problemen wieder klarkommen, anstatt sie nur zu betäuben. Ich hatte Angst stehen zu bleiben. Ich hatte auch keine Lust mehr, mein Leben zu verpassen, in dem ich völlig fertig auf dem Sofa rumliege, weil ich einfach nicht nein sagen konnte.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Ich bin sauber!

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Quit the Shit hat mir geholfen, mich zu reflektieren, und ich hatte Raum, um die ganzen Dinge, die mir im Kopf rumgeisterten, aufzuschreiben. Die Rückmeldungen waren die beste Bestärkung. In einem Umfeld, in dem nicht alle clean sind, habe ich das dringend gebraucht.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Ich bin jetzt in einer Selbsthilfegruppe und mache eine Psychotherapie, um an den Themen zu arbeiten, die ich mit dem Kiffen regeln wollte. Damit will ich sicherstellen, das ich auch clean bleibe.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Nehmt euch mindestens ein halbes Jahr vor, am besten ein ganzes. Das gibt genug Abstand und ihr könnt euer Leben ohne Kiff wieder entdecken, aber es stresst auch nicht so wie ein "für immer". Sagt euch lieber "nur für heute"! ;) Holt euch Unterstützer, werdet aktiv und füllt euer Leben, so dass es euch nicht langweilig wird. Dann lassen sich die Momente, in denen man wirklich darüber nachdenkt zurück zu gehen zum Konsum auch aushalten. Wenn es mal nicht klappt, einfach weiter machen, wo man davor war. Vorfälle müssen kein Rückfall sein :)