Userberichte

Alle ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Quit the Shit“, die zum Zeitpunkt ihrer Anmeldung mindestens 18 Jahre alt waren, können nach Ende des Programms einen Erfahrungsbericht schreiben.

Noman

35 Jahre

männlich

Sucht euch auf jedenfall ein Hobby.
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Joe

32 Jahre

männlich

Locker bleiben und nicht so ein Drama daraus zu machen.
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Anonym

28 Jahre

weiblich

  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    30 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Ich war mit meiner Lebens- und Konsumsituation schon lange nicht mehr glücklich. Und irgendwann kam dann der Punkt, an dem ich mir sagte: Jetzt oder nie! Es gab bei mir nicht DEN Auslöser, um aufzuhören. Es war viel mehr die Summe aller negativen Aspekte, die mich dazu bewogen haben. Ich hatte meinen Konsum nicht mehr im Griff, es ist zur Sucht geworden und ich wollte einfach wieder frei und unabhängig sein.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Ich kiffe seit 2,5 Monaten überhaupt nicht mehr. Eine starke Leistung, wenn ich an meinen früheren Dauerkonsum zurückdenke.

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Quit the Shit war für mich hilfreich, weil ich mich und meine aktuelle Situation immer wieder reflektieren musste. Es gab auch gute Übungen und Tipps, wie ich beispielsweise meine Freizeit gestalten könnte. Besonders motivierend fand ich jeweils die positive und aufbauende Rückmeldung meines Beraters. Da dieser Zugriff auf mein Tagebuch hatte, wusste ich, dass ich sozusagen kontrolliert werde. Dies war für mich vor allem in der Anfangsphase sehr wichtig.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Ablenkung war und ist sehr wichtig. Und mir immer wieder bewusst zu machen, weshalb ich aufhören und clean bleiben möchte. Und mit jedem Tag, jeder Woche, die ich ohne Konsum überstanden habe, war ich auch immer ein kleines bisschen stolz auf mich :-). Was mir persönlich auch sehr geholfen hat, war Akupunktur.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Versucht es! Aller Anfang ist schwer, aber es wird leichter mit der Zeit. Wenn ihr die richtige innere Einstellung habt und wisst, warum ihr aufhören wollt, werdet ihr es schaffen. Je nach dem, wie intensiv der Konsum war und wie viel Raum er im Leben eingenommen hat, muss man sein neues Leben halt komplett umgestalten und sich neue Hobbys, Aktivitäten, Rituale und teilweise auch neue Freunde suchen. Setzt euch dazu aber nicht unter Druck und geht es einfach Schritt für Schritt an. Es wäre zu viel erwartet, nach jahrelangem Konsum sein Leben von heute auf morgen ändern zu können. Es ist auch nicht so, dass das Leben ohne Konsum plötzlich schön und einfach nur wunderbar ist. Aber mit einem klaren Kopf und einem höheren Energielevel lässt sich so manches besser anpacken und umsetzen. Ich drücke euch allen die Daumen! Und denkt immer daran, ihr seid nicht alleine. Da draußen gibt es so viele Menschen, die das Gleiche durchmachen oder durchgemacht haben und ihr werdet es auch schaffen! Und dann könnt ihr mächtig stolz auf euch sein!


Pommes

37 Jahre

männlich

Programm kann nur Begleitung sein, die aktive Arbeit / Veränderungen muss man selbst machen.
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MissChaos

18 Jahre

weiblich

Ich konnte meinen Konsum reflektieren und mir bewusst machen, wie viel ich eigentlich gekifft habe.
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