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Userberichte

Alle ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Quit the Shit“, die zum Zeitpunkt ihrer Anmeldung mindestens 18 Jahre alt waren, können nach Ende des Programms einen Erfahrungsbericht schreiben.

JulienQuits

18 Jahre

männlich

If you never try you'll never know.
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Peter

32 Jahre

männlich

Quit the Shit hat mir die aktuelle Konsumsituation detailiert aufgezeigt.
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dragonfly00x

28 Jahre

weiblich

  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    28 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Ich hatte immer häufiger ein schlechtes Gewissen wegen des Kiffens. Ich habe mich oft sehr eingeschränkt gefühlt, weil ich meinen Tag nach dem Kiffen ausgerichtet und mich wegen des Kiffens eingeschränkt habe. Ich wollte auch etwas für meine Gesundheit tun. Nicht zuletzt wollte ich mir beweisen bzw. herausfinden, dass ich nicht süchtig danach bin.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Ich habe seit dem Programm insgesamt an drei Abenden konsumiert. Ich habe mir selbst Regeln aufgestellt. Craving empfinde ich so gut wie gar nicht mehr. Meine Gedanken kreisen nun nicht mehr den ganzen Tag um den Konsum. Ich finde Kiffen nun eine schöne Sache, die man MAL mit Freunden an einem entspannten Abend machen kann, wenn es in die Gesamtsituation passt und man es sich vorher so überlegt hat, aber ich bin nicht mehr davon abhängig, lege meinen Tag nicht mehr danach aus und vernachlässige keine anderen Dinge deswegen. Im Gegenteil, ich habe nun Zeit gewonnen, um andere Dinge intensiver zu tun. Mein sehr seltener Konsum ist meines Erachtens nach nun eine Art "Normalverhalten", wie es wahrscheinlich den meisten Menschen in meinem Alter in Deutschland mit dem Kiffen geht.

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Das Programm hat mir enorm geholfen, das Vorhaben überhaupt durchzuziehen. Es war meine Motivation, wenn ich ansonsten aus meinen eigenen Motiven nicht genug Energie ziehen konnte. Ich habe immer ein tolles Feedback bekommen, viel über mich und den Konsum und auch über einen gesunden Umgang mit dem Konsum gelernt.

Ich habe durch das Programm gelernt, insbesondere Risikosituationen zu managen. Und alleine durch das tägliche Aufschreiben habe ich viel reflektiert und mich genauer hinterfragt. Es war mein Weg zum Erfolg und ohne das Programm wäre es sehr, sehr, sehr viel schwerer geworden und (auch wenn es hart klingt) ich glaube nicht, dass ich es ohne das Programm überhaupt geschafft hätte.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Sport, verschiedene Entspannungsübungen (insbesondere am Anfang) wie Malen, Entspannungs-CDs, Spazierengehen, Gespräche mit Freunden und natürlich nicht zuletzt meine Überzeugung, dass es nun der richtige Zeitpunkt ist, den Konsum zu verändern und überhaupt ernsthaft etwas zu verändern.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Es wird hart, aber es lohnt sich. Eine der wichtigsten Regeln ist sicherlich wirklich schriftlich die Risikostrategien und die Gründe, warum du aufhören willst, festzuhalten. Damit kannst du dir diese in schwierigen Situationen immer wieder vor Augen führen.

Am meisten hat es mir geholfen, wenn ich es unbedingt tun wollte, mindestens noch 30 Minuten zu warten. In den 30 Minuten habe ich teilweise komplett das Craving vergessen... Das war eine sehr hilfreiche Regel, die es mir (fast) immer ermöglicht hat, keinen Rückfall zu haben.

Ich hatte auch eine sehr emotionale Zeit, da ich durch das Kiffen viele Sorgen und Gefühle betäubt hatte und diese in den 50 Tagen hochgekommen sind. Wenn es dir auch so geht: Das ist wirklich, wirklich hart, aber wenn du das überstehst, dann bist du danach stärker und kannst eigenmächtig, mit klarem Kopf und viel ausgeglichener mit schweren Zeiten und Gefühlen umgehen. Glaub es mir, es lohnt sich!!


Zarathroxa

24 Jahre

weiblich

Es hat mir geholfen, meinen Konsum mehr zu reflektieren.
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Jamaal

26 Jahre

männlich

Es ist einfacher vollständig aufzuhören, als den Konsum einzuschränken.
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