Userberichte

Alle ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Quit the Shit“, die zum Zeitpunkt ihrer Anmeldung mindestens 18 Jahre alt waren, können nach Ende des Programms einen Erfahrungsbericht schreiben.

yannic

22 Jahre

männlich

Das Programm hat mir durch konstantes Feedback sehr geholfen, mich zu stärken.
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ShaManiac

26 Jahre

männlich

  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    22 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Eines Abends, kurz vor Einstellen des Konsums, überlegte ich fieberhaft, wie ich mir das Kiffen für den Rest meines Lebens finanzieren könnte, wenn ich z. B. jeden Tag nur 10 € ausgeben würde. Als ich das Rechenexempel so studierte und ich zu keiner zufriedenstellenden Lösung kam, überrumpelte mich meine eigene Logik: Wenn ich so viel Zeit und Aufwand ins Kiffen stecken kann und will, warum nicht dasselbe fürs Aufhören tun?! Das gab mir den Anstoß, mich im Internet zu informieren, ich schaute Youtube-Videos von Ex-Kiffern zum Thema Aufhören und stieß letztendlich auf diese Seite. Dann begann ich meinen Entzug von einem Tag auf den anderen.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Ich kiffe nicht mehr seit 05.08.2017 und fühle mich jetzt, am 22.10.2017, zu 99,99% nüchtern/clean :)

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Das Journaling half mir sehr dabei, meine Gefühle, Sorgen, Ängste zu analysieren und zu verarbeiten. Besonders aber haben mir die Chat-Gespräche geholfen. In dem interaktiven Austausch konnte ich schnell viele Fragen beantwortet bekommen, aber auch wie in einem analogen Therapiegespräch, sehr gezielte Denkanstöße vermittelt bekommen. Einfach, dass man die ganzen Fragen, Ängste, Sorgen, die man sich vielleicht nicht traut auszusprechen, einer vertrauensvollen Person darlegen kann, half mir wirklich sehr! So konnte ich selbst, aber auch in Zusammenarbeit mit der Therapeutin, Konzepte erarbeiten, um mit all dem umzugehen. Hier nochmal ein großes Dankeschön an meine Therapeutin/Beraterin bei QuitTheShit!

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Sport, Sport, Sport! Es hat mir so sehr geholfen den Stress abzubauen und es gibt mir mehr Selbstbewusstsein. Außerdem mit Freunden und Familie OFFEN über meinen Konsum und den Entzug sowie einfach allem was in mir vorgeht zu reden.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Überlege dir, warum du das machst, ganz kritisch, ohne Rechtfertigungen. Dann musst du irgendwie, für dich selbst, an den Punkt kommen, dass du aufhören WILLST. Dann suche dir Hilfe bei Freunden, Verwandten, Eltern, in solchen Programmen. Dein Wille zählt, aber du musst nichts davon alleine durchstehen! Außerdem klare Ziele setzen, aber nicht zu viele Prioritäten auf einmal, sonst kommt man leicht in Erfolgsdruck, den man nicht erfüllen kann. Step by step, aber niemals aufhören weiterzugehen. Denn wer kifft, der bleibt stehen, löst seine Probleme nicht. Zumindest trifft das auf mich zu.


flip

40 Jahre

männlich

Wenn man aufhören will, sollte man nicht ausnahmsweise einen Joint rauchen.
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MedizinMann

30 Jahre

männlich

Man realisiert einfach besser, wie man sich selbst immer wieder bescheißt.
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Jevil83

34 Jahre

weiblich

Ganz aufhören ist das Beste!!!
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