Userberichte

Alle ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Quit the Shit“, die zum Zeitpunkt ihrer Anmeldung mindestens 18 Jahre alt waren, können nach Ende des Programms einen Erfahrungsbericht schreiben.

Lara77

39 Jahre

weiblich

Ich habe das Kiffen ganz aufgegeben. Ich wollte schon immer gesund, frei und unabhängig sein.
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okay

20 Jahre

männlich

  • Cannabiskonsum vor Programmteilnahme:
    30 Konsumtage in den letzten 30 Tagen
  • Cannabisabhängigkeit vor Programmteilnahme:
    ja

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, das Kiffen einzuschränken oder ganz aufzugeben?
Ich habe gemerkt, dass ich Sätze fast gar nicht mehr richtig formulieren konnte. In der Uni merkte ich, dass meine kognitiven Leistungen unter den Anforderungen lagen. Im sozialen Leben habe ich mich nur noch mit oberflächlichen Menschen abgegeben. Man kann quasi sagen, dass ich untauglich für die Gesellschaft war.

Wie schätzt du deine aktuelle Konsumsituation ein?
Momentan konsumiere ich fast gar nicht, vielleicht mal an einem Wochenende im Monat, falls es dafür genug Zeit gibt. Ansonsten echt nur dann, wenn die Situation perfekt ist, was im Moment nicht der Fall sein wird.

Inwiefern konnte dir das Programm "Quit the Shit" bei deinem Vorhaben helfen?
Das Programm hat mich vor allem realisieren lassen, wie mein Konsum aussieht. Bevor ich mit QTS anfing, habe ich soviel konsumiert, wie es mir passte. Jeden Tag habe ich am Abend mehrere Joints geraucht. Irgendwann drehte es sich in meinem Leben nur noch um: Gras kaufen, Joints drehen, Joints rauchen und Leute sehen, die auch rauchen. Mit QTS wurde das Problem greifbar. Mir wurde bewusst, was ich auf welche Art und Weise falsch machte.

Gab es andere Dinge, die dir geholfen haben?
Ja, meiner Meinung nach ist Tabak das, was die Sucht nach Joints erst so stark macht. Ich habe angefangen meine Joints mit einem Tabakersatz zu drehen. Dadurch wurden die Entzugserscheinung mit der Zeit immer schwächer, bis es irgendwann dazu kam, dass man sie gar nicht mehr merkte, es also auch egal war, ob man nun konsumiert oder nicht. Das reichte allerdings nicht, es ist nötig die Entzugserscheinungen trotzdem irgendwie bekämpfen zu können. Joggen und Meditieren waren hier meine Hauptwaffen.

Was empfiehlst du anderen, die auch weniger oder ganz aufhören wollen zu kiffen?
Erstmal den Umstieg von Tabak auf alles andere, was kein Nikotin enthält. Sich einhaltbare Grenzen zu setzen, die man dann langsam verengt.


Mario

20 Jahre

männlich

Ich bin noch nie so gewillt wie jetzt, meine Ziele endlich aktiv zu verfolgen.
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Vanoy

22 Jahre

männlich

Dadurch, dass ich durch das Programm größtenteils nüchtern war, habe ich wirklich die positiven Auswirkungen kennengelernt.
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hdklvmsld

24 Jahre

weiblich

Das Programm hat mir auch gezeigt, dass der Suchtdruck wirklich weniger wird, wenn man aufhört zu kiffen.
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